Torfquelltopf, Torfquelltöpfe zur Anzucht

Torfquelltopf, Torfquelltöpfe

Torfquelltöpfe benutzt man zur Aufzucht von Pflanzenstecklingen und Samen. Die Töpfe bestehen aus Torf, der in ein dünnes Plastiknetz gepresst ist. Die Töpfe sind, wenn man sie kauft plattgepresst und ähneln einer Tablette mit einem Durchmesser von 4 cm. Man übergießt diese Tablette mit ca. einer halben Tasse warmen Wasser. Sie quillt dann ganz schnell auf und erreicht ihre eigentliche Form und ihr Volumen. In diesem kleinen Kraftpaket steckt alles, was ein Sämling oder Steckling benötigt, Torf als Basis für ein gesundes Wachstum, Kalk zur Regelung des pH-Wertes und einen ausgewogenen Nährstoffmix, der die Keimung und

Wurzelbildung unterstützt. Auf Grund seiner guten wasserspeichernden Eigenschaften ist Torf hervorragend für die Jungpflanzenanzucht geeignet. Überschüssiges Wasser nach dem Quellvorgang sollte unbedingt abgegossen werden.

Günstig ist, das Netz der Quelltöpfe an der Oberseite ein wenig zu öffnen. Mit einem Pikierstab drückt man kleine Vertiefungen in das Substrat. Dann können die Pflanzensamen ausgesät werden. Beim Pikieren muss nur eine Vertiefung in die Mitte des Topfes gedrückt werden, in welche man den Keimling einsetzt. Während des Wachstums müssen die Torfquelltöpfe feucht gehalten werden. Staunässe ist aber unbedingt zu vermeiden. Wenn man die Töpfe in einem Zimmergewächshaus aufbewahrt, muss dieses regelmäßig belüftet werden. Am besten man entfernt die Haube täglich für eine gewisse Zeit.

Wenn die Sämlinge oder Stecklinge genügend Wurzeln gebildet haben, kann man sie samt dem Torfquelltopf umpflanzen. Die Wurzeln durchdringen mit der Zeit das Plastiknetz und der Topf baut sich  biologisch ab.

Die gepressten Torfquelltöpfe sind ideal zur Aussaat einzelner,
größerer Samenkörner geeignet, z.B. für Sonnenblumen oder Zinien. Eine gepresste Torftablette kostet etwa 10 Cent. Umso mehr Torfquelltöpfe man kauft, desto geringer wird meist der Stückpreis.
Torfquelltöpfe bekommt man in Bau- und Gartenmärkten, in Gärtnereien und im Internet.

Torftöpfe eignen sich zur Anzucht von Sämlingen und das Pikieren und Ziehen von Stecklingen. Das besondere an ihnen ist, dass sie mitsamt dem Pflanzenballen ausgepflanzt werden können. Damit besteht nicht die Gefahr, dass der empfindliche Wurzelballen beim Umpflanzen verletzt wird. Der Torftopf verrottet mit der Zeit im Boden und wird biologisch abgebaut.

Torftöpfe bestehen zu 80 Prozent aus Holzfasern und zu 20 Prozent aus Torf. Da Torfmoore geschützt werden soll, ist der Anteil an Torf heute so gering. 

Man füllt die Torftöpfe einfach bis kurz unter dem Rand mit Anzuchterde. Danach werden je nach Pflanzenart ein oder mehrere Samen darauf gestreut und mit etwas Erde abgedeckt. Nun benötigen die Torftöpfe genügend Feuchtigkeit. Anderenfalls können die Wurzeln nicht durch den Torf wachsen. Auch beim Aussetzen der Pflanzen müssen die Töpfe gut durchfeuchtet sein. Dies ist auch noch nach dem Umsetzen in einen Blumentopf oder das Beet wichtig. Nur so kann sich der Torftopf mit der Beet- oder Blumentopferde verbinden und die Wurzeln sich ungehindert entfalten. Das Umtopfen oder Umsetzen eines Torftopfes ist kinderleicht, geht ausgesprochen schnell und ist völlig unproblematisch. 

Torftöpfe gibt es einzeln, als Platten zusammengefasst (so genannte Strips) oder als Quelltopf in Tablettenform. 10 einzelne Töpfe kosten etwas mehr als einen Euro. Paletten sind auch preisgünstig in der Anschaffung. Ein Torfquelltopf schlägt mit etwa 10 Cent zu Buche.
Topfplatten bekommt man im Bau- und Gartenmarkt, beim Gärtner Ihres Vertrauens du im Internet.