Feuerstelle im Garten aus Stein anlegen

Feuerstelle im Garten aus Stein anlegen

Eine Feuerstelle im Garten wünschen sich viele Gartenbesitzer. An ihr kann man mit Freunden, Nachbarn, der Familie oder mit Kollegen gemütlich zusammensitzen.

feufeuerstelle_flSo lassen sich auch kühlere Abende im Freien genießen.

An der Glut kann man sich aufwärmen oder man kann auch Ofenkartoffeln, Würstchen und anderes darin garen. Die Romantik eines offenen Feuers ist kaum zu toppen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Feuerstellen, angefangen von transportablen Feuerkörben über Feuerkaminen bis hin zu richtig gemauerten Feuerstellen.

In jedem Fall sollte die Feuerstelle in die Gartengestaltung integriert werden. Alles muss zueinander passen. Für moderne Häuser gibt es passende Varianten und auch für rustikale oder altertümliche Häuser findet man entsprechende Modelle.

Gesetzliche Bestimmungen und Nachbarschaftsstreit

Wichtig ist, dass man verantwortungsvoll mit Feuer umgeht und dass man seine Nachbarn nicht belästigt. Nicht alle sind gleich freundlich und es kommt nicht selten vor, dass die Feuerwehr wegen starker Rauchentwicklung gerufen wird. Die Kosten sind immer ein Streitpunkt.

Die gesetzlichen Bestimmungen sind deutschlandweit nicht einheitlich, sie werden von den Bundesländern bestimmt und können unterschiedlich sein. Meist sind Maße und Abstände vorgegeben und wenn diese eingehalten werden, ist die Feuerstelle erlaubt. Wenn man richtig massiv bauen möchte, sollte man sich unbedingt vorher informieren, was erlaubt ist und was nicht. Man findet die Vorgaben in der Stadtordnung oder einem übergeordneten Gesetz. Auf alle Fälle darf niemand durch Qualm belästigt werden. Deshalb baut man die Feuerstelle besser so weit entfernt
von den Nachbarn, wie irgend möglich. Das Problem mit den Nachbarn lässt sich auch umgehen, indem man sie mit einlädt, zumindest ab und zu.

Oft müssen Feuer, auch die im eigenen Garten, beim Ordnungsamt angemeldet werden. Dann ist man auf der sicheren Seite, auch wenn es darum geht, wer die wegen Rauchentwicklung gerufene Feuerwehr bezahlen muss.

Feuerkorb oder Feuerschale

Feuerkörbe und ähnliche Modelle haben den Vorteil, dass man sie leicht umstellen kann. Je nach Windrichtung kann man sie so platzieren, dass der Rauch niemanden belästigt. Bei einer festen Feuerstelle hat man die Möglichkeit nicht. Das Feuer lässt sich auch besser kontrollieren.

Feuerstelle bauenfeuerstelle4_fl

In der Regel ist eine Feuerstelle in der Größe bis 1 m x 1 m x 1 m erlaubt, also 1 m³. Zum Verbrennen darf nur Holz verwendet werden, meist unbehandeltes Holz. Schließlich wird ja auch mit Holz geheizt, die Belästigung ist in etwa gleich. Die Feuerstelle sollte so liegen, dass kein brennbares Material in der Nähe ist. Dazu gehören Pflanzen, Bäume, Büsche und Häuser, Schuppen, Carports und ähnliches. Am besten ist ein Platz mitten auf einer Wiese. Dort hebt man die Grasnarbe ab und gräbt etwa 10 bis 20 cm tief. Man nutzt eine Eingrenzung der Feuerstelle aus Stein, Naturstein, Pflasterstein, Bruchstein oder ähnliche. Die Steine verhindern, dass sich die Glut in der Umgebung verteilt. Die ausgehobene Fläche füllt man etwas mit kleinen Kieselsteinen oder Split auf. Man kann die Fläche natürlich auch mit feuerfestem Zement befestigen, allerdings kann man sie dann nicht mal so einfach wieder entfernen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Feuer


/>Bei einer Feuerstelle im Garten darf man nicht nur Spaß und Nutzen im Auge haben. Feuer ist immer auch gefährlich. Gerade in trockenen Sommern kann es schnell mal außer Kontrolle geraten und auf Büsche, Bäume oder sogar Gebäude übergreifen. Man darf das Feuer und später auch die Glut nie aus den Augen lassen. Es muss ausglühen oder gelöscht werden, immer unter Aufsicht. Wer Kinder dabeihat, darf diese ebenfalls nicht unbeaufsichtigt lassen. Stark entflammbare Hilfsmittel sollten nicht verwendet werden. Immer wieder kommt es durch sie zu Verbrennungen.