Feuerstelle mit Grillfunktion (mit Grill)

Feuerstelle mit Grillfunktion (mit Grill)

Viele Gartenbesitzer möchten gern eine Feuerstelle im Garten. Ein Grill gehört aber auch zur Grundausstattung eines Gartens. Oft ist nicht genügend Platz, um beides unterzubringen.

feuerstelle4_flDie ideale Lösung bieten kombinierte Modelle, Feuerstellen, die auch als Grill genutzt werden können.

Es gibt ganz unterschiedliche Varianten aus verschiedenen Materialien. Man unterscheidet transportable und fest installierte Feuerstellen. Beide bieten Vor- und Nachteile.

Transportable Feuerstelle mit Grillfunktion

Ein großer Vorteil der transportablen Feuerstellen ist, dass man sie umstellen kann. Je nachdem,

wo der Wind herkommt und wo er den Qualm hin bläst, kann man den Feuerkorb, die Feuerschale oder eine der anderen transportablen Feuerstellen platzieren. So werden Nachbarn nicht gestört und man kann in Ruhe um das Feuer sitzen und grillen.

In der Regel handelt es sich bei den transportablen Feuerstellen um ein Gefäß, in welchem das Feuer gemacht wird. Darüber kann ein Grillrost gelegt werden. So wird gegrillt. Die meisten transportablen Gefäße sind allerdings nicht sehr hoch, so dass man besser im sitzen grillt. Allerdings gibt es auch Modelle, da ist die Feuerschale erhöht, ruht auf längeren „Beinen“. Einige Grillroste werden direkt über die Feuerstelle gelegt, andere haben ein Gerüst, an dem der schwenkbare Rost hängt. Meist ist es ein so genanntes Dreibein, der Grill ein Schwenkgrill. Bei Bedarf stellt man das Gerüst über die Feuerstelle. Der Vorteil ist, dass man die Höhe des Rosts einstellen kann, je nachdem, wie die Glut ist und welche
Lebensmittel man grillen möchte. Außerdem kann man statt dem Rost auch einen Topf aufhängen, z.B. für Kesselgulasch oder Feuerzangenbohle. Das ist praktisch.

Transportable Feuerstellen mit Grillfunktion sind oftmals aus Edelstahl. Sie sind ausgesprochen langlebig und trotzen Wind und Wetter. Zwar sehen sie meist nicht lange so gut wie anfangs aus, in ihrer Funktion werden sie aber nicht beeinträchtigt. Die Edelstahlbehälter sind allerdings in der Anschaffung recht teuer. Billiger sind solche aus pulverbeschichtetem Metall. Bewährt haben sich auch Gusseisen und Stahl. Beide Materialien sind langlebig und deutlich preiswerter als Edelstahl. So bekommt man einen Feuerkorb mit Grillfunktion aus Gusseisen schon ab etwa 20 Euro. Edelstahlmodelle unter 100 Euro sind dagegen selten. Viel häufiger sind solche, die mehrere Hundert Euro kosten.

Fest installierte Feuerstelle mit Grillfunktion

Bei den fest installierten Feuerstellen wird meist ein Schwenkgrill darüber platziert. Das ist eine simple, aber effektive Art zu grillen. Das Dreibein, welches den Grillrost hält, kann ganz einfach direkt über die Feuerstelle gestellt werden. Es ist schnell auf- und abgebaut und steht sicher. Der Schwenkgrill besteht meist aus einem knapp mannshohen Dreibein oder aber einer galgenähnlichen Konstruktion. Das Dreibein ist in der Regel zusammensteckbar oder wird verschraubt. Meist handelt es sich um einfache Metallstangen. An der Spitze des Dreibeins sitzt ein drehbares Laufrad, über welches man eine Kette legt. Am Ende ist der Grillrost befestigt, in der Regel ein rundes Modell, welcher zwischen den drei Standbeinen frei schwingend gedreht werden kann. Durch einen Haken am Ende der Kette kann der Abstand des Rostes zum Feuer reguliert werden.  Einfachere Modelle besitzen meist kein Laufrad. Die Kette wird dann direkt an der Spitze des Dreibeins befestigt.

Solch einen Schwenkgrill kann

man ganz leicht selber bauen. Natürlich gibt es sie auch zu kaufen. Preisentscheidend ist das Material. Edelstahl ist teurer als andere Materialien. Ein einfacher Dreibeingrill kostet ab etwa 30 Euro.