Feuerstelle selber bauen - Materialien, Anleitung

Feuerstelle selber bauen - Materialien, Anleitung

Eine Feuerstelle im Garten lässt sich eigentlich ganz einfach bauen. Bedenken sollte man allerdings, dass sie nicht zu nah an den Nachbarhäusern sein sollte, um die Nachbarn nicht durch den Qualm, der nun einmal entsteht, zu verärgern.

feuerstelle2_flIn den heute recht kleinen Gärten in Siedlungsgebieten sind große Feuerstellen meist gar nicht erlaubt, ein Feuerkorb oder eine Feuerschale dagegen werden zugelassen.

Bevor man also mit dem Bau beginnt, sollte man sich nach den Vorschriften erkundigen.

Eine offene

Feuerstelle kommt der Lagerfeuerromantik am nächsten. Es ist ein idealer Platz, um mit der Familie und Freunden gemütlich zusammen zu sitzen. Viele Feuerstellen werden auch gleichzeitig zum Grillen genutzt, das ist ideal. Man benötigt allerdings ausreichend Platz.

Materialien für eine Feuerstelle im Garten

Als Einfassung für die Feuerstelle eignen sich verschiedenste Steine, wie Klinkersteine, Ziegelsteine, Natursteine, Bruchsteine, Pflastersteine und andere. Man sollte jedoch immer nur eine Sorte davon nutzen. Wer eine hohe Festigkeit der Umrandung möchte, benötigt Zementmörtel. Einige verwenden auch gern Split oder Kieselsteine im Inneren der Feuerstelle, aber eigentlich reicht feste Erde aus Untergrund völlig aus.

Ansonsten benötigt man noch eine Schaufel und gegebenenfalls etwas Sand, Erde oder Mörtel zum Verfugen. Auch einen Besen bzw. Handfeger sollte man zur Hand haben.

Anleitung zum Bau einer Feuerstelle

Wichtig ist der passende Standort. Ideal ist einer, der sich in
ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien befindet. Glutteilchen und auch Funken können ansonsten ziemlichen Schaden anrichten. Ideal ist ein Platz auf einer freien Wiese, mit ausreichend Abstand zu den Nachbarn, damit sich keiner durch den Qualm belästigt fühlt.

Man muss zuerst ein Loch ausheben. Es muss etwa 10 bis max. 20 cm (wenn Kiesschicht hineinkommt) tief sein. Wenn man das Loch zu tief macht, kann die Luft weniger gut zirkulieren. Den Durchmesser kann man ganz nach Wunsch wählen. Er sollte nicht zu klein ausfallen. Nun setzt man die Steine rund um das Loch. Sie können lose aufgeschichtet werden, oder aber man setzt sie in Zementmörtel. Das gibt eine bessere Haltbarkeit, der Rand ist sehr stabil. Allerdings ist die lose aufgeschichtete Wand auch von Vorteil. Erstens geht es schnell sie aufzubauen und zweitens wird das Feuer durch die Ritzen gut mit Luft versorgt. Zwei bis drei Reihen Steine sind in der Regel völlig ausreichend für den Rand der Feuerstelle. Die Fugen können aufgefüllt werden, dürfen aber auch offen bleiben, ganz nach Wunsch.feuerstelle_fl

Kieselsteine und Kies in der Feuerstelle haben den Nachteil, dass die Asche dazwischen fällt und schlecht entfernt werden kann.

Sicherheitsfragen

Oft müssen größere Feuer (Lagerfeuer) bei den Gemeinden angemeldet werden. In heißen und trockenen Sommern können sie auch untersagt werden. Auf alle Fälle dient dieser Schritt der eigenen Sicherheit. Wenn ein missgünstiger Nachbar, der sich durch den Qualm belästigt fühlt, die Feuerwehr ruft, man aber nichts falsch gemacht hat, muss man auch die Kosten nicht übernehmen. Die bleiben dann bei dem, der wider besseren Wissens die Feuerwehr gerufen hat.

Man sollte die Feuerstelle aber immer im Auge behalten. Auch Kinder im Garten sollten

immer beaufsichtigt werden, solange das Feuer brennt oder die Glut heiß ist. Günstig ist, einen Feuerlöscher, eine Feuerdecke oder natürlich Wasser bereit zu stellen, nur für den Notfall.

Bei starkem Wind sollte man kein Feuer entzünden, die Gefahr von Funkenflug ist viel zu groß. Auch muss sichergestellt werden, dass das Feuer und die Glut richtig gelöscht und aus ist.