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Weidenkugeln selbst flechten, basteln

Weidenkugeln sind eine sehr schöne Dekoration, die das ganze Jahr über den Garten schmückt. Natürlich kann man Weidenkugeln kaufen, doch Weidenkugeln selbst flechten ist zum einen viel schöner und vertreibt zum anderen die Langeweile.

weiden-kugeln_flGerade ...



an langen Winterabenden ist das Weidenkugeln basteln eine perfekte Beschäftigung, die jede Generation begeistern wird.

Welches Material wird zum Weidenkugeln basteln gebraucht?

Natürlich hauptsächlich Weiden. Das verrät bereits der Name. Allerdings ist Weide nicht gleich Weide und außerdem kommt es darauf an, welchen Durchmesser die Weidenkugeln im Endeffekt besitzen sollen.

Die Biegsamkeit der Weiden wird an ihrem Durchmesser gemessen. Dünne Weiden lassen sich entsprechend besser biegen als dicke Weiden. Möchte man nun eine kleinere Weidenkugel flechten, sollte man auf dünnere Äste zurückgreifen, bei einer größeren Weidenkugel dürfen es dickere Äste sein.

Am besten eignen sich zum Weidenkugeln selbst flechten Triebe von den Korb-Weiden oder Silber-Weiden. Die Triebe werden bis spätestens Mitte März geschnitten und sofort verarbeitet. ...



Sind die Zweige älter als 24 Stunden, muss man sie noch einmal wässern, damit sie wieder biegsam werden.

Ob die Zweige zum Weidenkugeln basteln geeignet sind, kann man durch einen Biegetest feststellen. Hierfür muss man lediglich einen Ast rundbiegen. Wenn er dabei bricht, kann man diese Sorte Äste nicht verwenden.

Eine konkrete Anleitung zum Weidenkugeln selbst flechten

Nachfolgend wird eine Anleitung wiedergegeben, wie man Weidenkugeln mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern bastelt. Von den Ästen der Weide benötigt man etwa einen Arm voll. Sie sollten eine Länge von 1,60 Meter haben. Weiterhin braucht man eine Gartenschere und Draht.

Ferner sind erforderlich: ein Topf oder Kübel bzw. eine Schale, mit einem Durchmesser zwischen 30 und 35 Zentimetern und außerdem Löcher zum Abfließen von Wasser, Sand, Erde und Steine.

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann man nunmehr zur Praxis übergehen und mit dem Basteln der Weidenkugel beginnen. Dafür legt man erst einmal den Topf für mehr Standfestigkeit mit den Steinen aus und füllt ihn mit einem Gemisch aus Erde und Sand. Ist eine Bepflanzung des Topfes vorgesehen, wird im oberen Drittel Blumenerde eingefüllt und angedrückt.

Anschließend wählt man aus seinen Bündel Weidenruten 5 bis 7 Äste aus, die eine gleiche Dicke aufweisen. Sie werden auf eine einheitliche Länge gebracht und mit dem dicken Ende zuerst wird eine Rute schräg von außen nach innen soweit in den Topf gesteckt, bis sie den Boden berührt.

An der Eintrittsstelle wird die Erde wieder fest angedrückt, bevor die Rute gebogen wird und gegenüber ebenfalls von außen nach innen in den Topf gesteckt wird. Wieder fest die Erde andrücken und die anderen Ruten nach dem gleichen Prinzip versetzt zu dem ersten Ast in den Topf einbringen. Um eine runde Form zu erreichen, werden die Weidenruten immer wieder nach unten gedrückt.

Die Kreuzungspunkte werden mit dem Draht, der mit Kunststoff ummantelt sein sollte, fixiert. Die Bögen bauen sich von unten nach oben auf. Damit keine unschönen Knubbel entstehen, sollte man darauf achten, dass die Kreuzungspunkte verteilt sind.

Sind alle Ruten verbraucht, ist das Grundgerüst für die Weidenkugel fertig. Jetzt beginnt man mit dem Einflechten der restlichen Äste. Diese werden kreuz und quer zwischen den anderen Ästen eingeflochten. Hier wird immer mit dem dicken Ende begonnen.

Zum Kontrollieren der Form und gegebenenfalls einer Korrektur derselben, empfiehlt es sich, die Kugel in regelmäßigen Abständen zu drehen. Die Weidenkugel erhält ein höhere Stabilität, umso mehr Ruten eingeflochten werden.

Ist die Kugel fertig, entfernt man den verwendeten Draht wieder. Etwaige überstehende Enden von Ästen werden abgeschnitten. Als letzten Schritt gießt man das Erde-Sand-Gemisch an. Im Folgenden hält man den Topf mit der Weidenkugel feucht und verabreicht ab und an ein wenig Dünger. Der Topf kann mit Blumen oder Moos bepflanzt werden.



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