Schrebergarten kaufen - woran misst sich der Preis?

Schrebergarten kaufen - woran misst sich der Preis?

Ein eigener Garten ist der Traum vieler Menschen. Darin sind sich vor allen Dingen Stadt- und Dorfbewohner gleichermaßen einig. Während es auf dem Dorf fast zum Alltag gehört, dass man einen Garten sein Eigen nennt, sind diese in der Stadt eher Mangelware. Abhilfe wurde durch Kleingartenanlagen geschaffen, in den Schrebergärten zum Kauf oder zur Pacht angeboten werden.

Schrebergärten werden immer beliebter. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass viele lieber ihr Obst und Gemüse aus Kostenersparnis

selber anbauen und weiterhin sichergehen wollen, dass keine unerwünschten Zusätze bei der Aufzucht und Ernte eingesetzt wurden.

Gartenarbeit hat erwiesenermaßen eine wohltuende Wirkung auf Körper und Geist. Bewegung an der frischen Luft und am Ende das befriedigende Gefühl, etwas Sinnvolles getan und erreicht zu haben - das sind die Dinge, die die Gartenarbeit zum positiven Erlebnis für alle Altersgruppen machen.

Möchte man nunmehr Gartenbesitzer werden, stellt sich sicher zuerst einmal die Frage, was besser ist: kaufen oder pachten. Kaufen ist eine
endgültige Entscheidung für den Schrebergarten mit allen Konsequenzen. Beim Pachten dagegen muss man bestimmte Sachen nicht selbst erledigen. Möchte man kaufen, sollte man einiges vorher beachten.

Nicht nur der Preis sollte im Vordergrund stehen. Die Lage ist entscheidend. Ist der Garten in einer Anlage, sind vielleicht weiterführende Baumaßnahmen irgendwann geplant, bei welchem das Gartengrundstück in den Bebauungsplan fällt usw., das sind alles Fragen, die vielleicht im Moment keine große Rolle spielen, doch ist es beispielsweise sehr ärgerlich, hat man seinen Schrebergarten gekauft und ein Jahr später erfährt man, dass die Autobahn genau über dieses Grundstück führen soll. Solche Überraschungen sind bei guter Vorbereitung vermeidbar.

Die Preise für Schrebergärten variieren im gesamten Bundesgebiet. Im Gegensatz zu Wohngrundstücken sind Schrebergärten allerdings als sehr preiswert zu bezeichnen. Es ist durchaus möglich, für um die 1.000 Euro einen gut gepflegten Garten zu bekommen, der sogar über ein massives Gartenhäuschen mit diversen Extras verfügt.

Hauptsächlich richtet sich der Preis nach der Ausstattung des Grundstücks. Ein vorhandener Wasseranschluss treibt den Preis nach oben. Steht ein Gartenhaus darauf, wird es nochmals teurer.

Ein verwildertes Grundstück ohne Zaun und nicht erschlossen, ist quasi zum Schleuderpreis zu bekommen. Man sollte sich deshalb über die örtlichen Preise informieren. Das kann man beim Kleingartenverband tun. Oft haben diese sogar gleich die entsprechenden Angebote parat.