Schrebergarten mieten bzw. pachten - Preise im Jahr

Schrebergarten mieten bzw. pachten - Preise im Jahr

Gartenarbeit tut gut. Das wurde bereits in Studien bestätigt und erklärt, warum das Gärtnern in den letzten Jahren immer populärer wird. Einen großen Zuwachs können die Kleingartenvereine verzeichnen, die Schrebergarten oftmals zur Pacht anbieten.

Hier steht nicht nur der Besitz eines Gartens im Vordergrund, zusätzlich ist man oft Mitglied im Kleingartenverein und bekommt ein reges Vereinsleben geboten, in das man sich selbst intensiv mit einbringen kann.

Neben den Kleingartenvereinen verpachten aber auch Städte und

Gemeinden Randgrundstücke zum Zwecke der gärtnerischen Nutzung. Der Vorteil: Die Schrebergärten sind meist für wenig Pacht zu bekommen. Beträge um die 20 Euro pro Jahr sind keine Seltenheit.

Weiterhin ist man keinen Weisungen unterworfen, wie es zum
Beispiel im Kleingartenverein der Fall ist. Bei diesen unterschreibt man eine Satzung, die u. a. enthält, in welchem Umfang der Garten in welcher Art zu nutzen ist.

Außerdem werden viele, weitere Regeln aufgestellt, an die sich jeder halten muss, will er nicht aus der Gartenanlage ausgeschlossen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man seinen Schrebergarten gekauft oder gepachtet hat.

Der Nachteil - pachtet man einen Schrebergarten von der Gemeinde - ist oft, dass diese Grundstücke in einem schlechten Zustand sind. Sie verfügen über keinen Strom- und Wasseranschluss und sind manchmal gar nicht eingezäunt, von durchgeführten Pflegemaßnahmen ganz abgesehen.

Man bekommt also für wenig Geld einen Schrebergarten zur Verfügung gestellt und muss noch jede Menge hineininvestieren. Das macht ihn für Do-it-yourself-Menschen sehr interessant.

In einer Kleingartenanlage zahlt man neben der Pacht weiterhin Wasser, Strom und den jeweiligen Mitgliedsbeitrag. Dafür kann man sichergehen, dass eine gute Ausstattung vorhanden ist und man sozusagen das Grundstück anwendungsfertig übernehmen kann.

Die Pachtbeträge unterscheiden sich sehr. Diese bemessen sich zum einen an der Größe des Gartens und zum anderen an der Lage. Man kann 200 Euro im Jahr bezahlen, es sind aber auch 400 Euro oder noch mehr möglich. Die vor Ort geltenden Preise bringt man am besten beim örtlichen Kleingartenverein in Erfahrung.