Rosenpavillon - Holz oder Metall wählen?

Rosenpavillon - Holz oder Metall wählen?

Ein rosenüberwucherter Pavillon im Garten ist für viele Gartenbesitzer ein Traum. Zwar dauert es einige Jahre, bis Kletter- oder Ramblerrosen es schaffen, den Pavillon zu überdecken, aber dann wirkt er wie im Märchen von Dornröschen.

kletterrosen flJe nach Größe kann man einen Leseplatz darunter einrichten oder sogar einen Tisch mit Stühlen.

Im Handel gibt es eine große Auswahl an Rosenpavillons. Sie sind in der Regel aufgebaut wie ein runder Pavillon, der nach oben zu

einen Abschluss in einer Kuppel bildet. Die Stützkonstruktion besteht aus „Stäben“, an welcher die Rosen hochrankeln können. Oben kann meist ein Sonnensegel oder etwas ähnliches befestigt werden, so dass man gleich etwas Schatten hat, nicht erst, wenn die Rosen hochgewachsen sind.

Rosenpavillons gibt es aus unterschiedlichen Materialien. Meist sind sie aus Metall, es gibt aber auch welche aus Holz. Man kann sie auch selbst bauen, aus Einzelteilen oder aber einen Bausatz nutzen. Wichtig beim Kauf ist, auf die Qualität der Verarbeitung zu achten, nicht nur auf die Kosten.

Rosenpavillon aus Metall

Viele der Pavillons sind aus massivem Schmiedeeisen. Das Material ist sehr widerstandsfähig und langlebig. Es trotzt Wind und Wetter. Man bekommt diese Rosenpavillons unbehandelt, mit einer farbigen Beschichtung und feuerverzinkt. Die unbehandelten sind am preiswertesten, die feuerverzinkten am teuersten.

Vorteile
  • sehr pflegeleicht
  • können in der Regel gut im Erdreich veranlert werden
  • große Auswahl an verschiedensten Modellen
  • große Preisspanne, so ist für jeden etwas Erschwingliches dabei
  • viele Anbieter, daher große Preisunterschiede
Nachteile
  • Auch Metall kann verwittern. Vor allem, wenn die „Außenhaut“ beschädigt wird, kann es schnell zu Rost kommen, der sich ausbreitet.
  • Eine Erneuerung der Metalloberfläche aller paar Jahre hilft, die Lebensdauer des Pavillons zu erhöhen.
Preise von metallenen Rosenpavillons

Ein Rosenpavillon aus Eisen (pulverbeschichtet) mit einem
Durchmesser von 3 Meter und einer Höhe von 2,5 Meter, der nur noch zusammengeschraubt werden muss, kostet ab etwa 250 Euro. Nach so preiswerten Exemplaren muss man meist etwas suchen, z.B. bei Ebay. Es gibt aber deutlich teurere Modelle. Mit steigendem Durchmesser steigt der Preis. Zwar gibt es auch günstige Modelle, aber diese verfügen meist nur über 6 Rohre als Gerüst, da haben die Pflanzen zum Klettern keinen Halt. Dies sind keine Rosenpavillons, nur Gartenpavillons mit Dach. Schöne Rosenpavillons für etwas gehobene Ansprüche findet man unter www.eleo-pavillon.de.

rosenbogen3 flRosenpavillon aus Holz

Rosenpavillone aus Holz sind im Handel nicht häufig zu finden. Oft sind es Gartenpavillons, an denen aber auch Rosen hinaufranken können. Es ist aber nicht schwer, einen Rosenpavillon aus Holz selbst zu bauen. Besonders einfach sind eckige Modelle zu gestalten.

Vorteile
  • kann oft recht einfach gebaut werden
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • eher selten zu finden, daher etwas besonderes
  • sehr stabil
Nachteile
  • Holz muss, wenn es den Naturgewalten ausgesetzt ist, immer mal wieder gepflegt und behandelt werden, damit es nicht verwittert und unansehnlich wird. Wenn Pflanzen am Pavillon hochwachsen ist das oft nur schwer oder gar nicht möglich.
  • Oft findet man eher typische Gartenpavillons, die nicht direkt für Rankpflanzen gedacht sind. Einige eignen sich aber durchaus dafür, z.B. www.butenas-holzbauten.de/8-eck-pavillon-model-riga.html
Preise hölzerner Rosenpavillons

Je

nach Machart kann ein Holzpavillon ziemlich teuer sein. Nach preisgünstigen Modellen muss man suchen. 2.000 Euro pro Pavillon, allerdings mit massiver Dachhaube, sind keine Seltenheit. Einen Pavillon, eckig mit vier Holzpfosten, die ein stabiles Dach halten, bekommt man schon ab 400 Euro. Allerdings sind die Pfosten nicht ideal zum ranken. Es ist aber einfach, auf drei Seiten noch ein entsprechendes Rankgitter anzupassen. Das ist preiswert und man kann es einfach befestigen.

Wenn man den Rosenpavillon selbst baut, kann man viel Geld sparen. Vor allem, wenn kein massives Dach gewünscht wid und man stattdessen ein Gerüst zum Ranken aussetzt, lassen sich viele Euros sparen, dann kommt man in der Regel mit weniger als 200 Euro aus.
  • Luxuspavillons, reetgedeckt und mit Sitzbänken kosten locker 5.000 Euro.
  • Interessante Holzpavillons, auch mit Rankgitter unter www.wooddealer.de/index.php?cPath=24_54&osCsid=u2hpiroejb49cblq84lk217677
Fazit der Redaktion

Ein Rosenpavillon ist für die meisten eine tolle Sache. Bei den verwendeten Materialien kann man Metall als besonders pflegeleicht und widerstandsfähig empfehlen. Aber auch wer gern Holz nutzen möchte, kann dies tun. Das Holz sollte druckimprägniert sein, dann ist es ebenfalls gut geeignet.

Robinien- und auch Eichenholz sind gut wetterfest und halten lang im Freien durch. Nur wenn man den Pavillon im Erdreich verankern möchte, sollte man dann kein Holz nutzen. Wer einen fertigen Rosenpavillon kaufen möchte, findet bei denen aus Metall einfach mehr Angebote. Rosenpavillons aus Holz sind eher selten.