Grablicht & Grablichter einmal anders

Grablichter müssen nicht alle gleich aussehen

Grablichter sind Kerzen, die aus religiösen und rituellen Zwecken auf Gräber gestellt werden. Auch bei diesen Lichtern wird flüssiges Paraffin in ein etwa 20 Zentimeter hohes Gefäß gegeben und mit einem Docht versehen. Wenn die äußeren Bedingungen günstig sind, kann so ein Grab licht über mehrere Tage hinweg brennen. Mittlerweile gibt es jedoch auch Grablichter, die mit Solarzellen betrieben werden oder mit Batterien ausgestattet sind. Um die Kerzen vor der Witterung zu schützen, werden sie häufig in formschöne Behältnisse mit vier gläsernen Wänden gestellt. In Deutschland ist es üblich, solche Grablichter

auf christliche Gräber zu stellen. Besonders an Allerseelen, dem 2. November, ist das Brauch.

Grablichter können auch als das ewige Licht bezeichnet werden, das den Seelen leuchten soll. Im Prinzip rührt die Geschichte der Grablichter von keltischen Bräuchen her, bei denen man glaubte, dass in der Nacht zu Allerheiligen die Geister der Toten zum Himmel aufsteigen. Die Grablichter sollen ihnen dabei den Weg leuchten. Dass man Grablichter allerdings nicht nur auf dem Friedhof antrifft, ist wohl jedem bekannt. Diese Lichter stehen auch an Unglücks- und Unfallstellen. Kaum eine Stelle an einer Bundesstraße, wo nicht ein Grab licht darauf hinweist, dass dort jemand sein Leben verlor. Es scheint, als wolle man mit diesen Lichtern auf die Leben hinweisen, die viel zu schnell ausgelöscht wurden. Das Licht der Kerzen kann insofern auch als vergänglich betrachtet werden. Allerdings sind das tiefsinnige Diskussionen, die jeder für sich selbst führen muss.

Grablichter gibt es in sehr unterschiedlichen Dessins und
somit auch in unterschiedlichen Preisklassen. Ob nun in schlichtem und elegantem Weiß oder doch in Rot oder Schwarz. Die große Auswahl der Grablichter macht es möglich, den Gräbern der Liebsten einen besonderen und persönlichen Touch zu geben. Seit jeher haben die Menschen Kerzen aufgestellt, um die Toten gehen zu lassen und ihnen den Aufstieg in den Himmel zu ermöglichen. Der Seele des Verstorbenen soll die Möglichkeit gegeben werden, sich auf den Weg nach Hause zu machen. Sie soll einen Weg finden, sich von dieser Erde zu lösen. Damit ist mit dem Aufstellen der Grablichter beiden geholfen. Der Trauernde kann auf diesem Weg versuchen, sich von dem Verstorbenen zu lösen und dieser wiederrum soll den Weg in sein Heim, folglich den Himmel finden. Diese Grablichter stehen also sowohl für den Abschied als auch für die Hoffnung.

Ein Grab licht kann einer Grabstätte einen Hauch von Würde verleihen. Wenn man sich für batteriebetriebene Grablichter oder jene, die mit Solarenergie betrieben werden, entscheidet, kann man das Geld für die Kerzen sparen. Grablichter sind durchaus haltbar und können somit eine lange Zeit genutzt werden. Da man die Kerzen immer wieder austauschen kann, ist es sinnvoll, ein Modell zu wählen, an dem man selbst lange Freude hat. Wenn man diese Lichter zudem gut behandelt, können sie immer wieder von der Grabstätte entfernt werden und vor allem in der Zeit, in der die Tage sehr kurz sind, wieder auf das Grab gestellt werden. Damit kann man den Toten die langen und kalten Nächte verkürzen. Grablichter sind für jede Grabstätte geeignet. Allerdings kann es möglich sein, dass das Aufstellen solcher Lichter an gewissen Stellen eines Friedhofes verboten ist. Daher sollte man sich im

Vorfeld darüber informieren.