Filigranfarn und Perlfarn - Farne für den Farngarten

Filigranfarn und Perlfarn - Farne für den Farngarten

Farne machen einen Garten sehr gemütlich und eignen sich besonders für die Unterpflanzung von Bäumen, denn sie bevorzugen von Natur aus einen eher schattigen Standort. Schöne Farne für einen Farngarten sind das Filigranfarn und das Perlfan, von denen ersteres sogar im Winter noch grün ist.

farn flEinen Farngarten anlegen

Farne stammen aus den Wäldern, daher sind diese Pflanzen nur für solche Bereiche im Garten geeignet, die halbschattig oder schattig

sind. Da sie in freier Natur unter Bäumen wachsen, kommen sie auch im Garten am besten unter Bäumen zur Geltung. Angelegt wird ein Farngarten am besten im Frühling, denn dann können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut anwachsen. Grundsätzlich können Farne aber auch später im Jahr noch bis zum Herbst gepflanzt werden.

Farne brauchen einen einigermaßen feuchten Boden und lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im Sommer müssen sie eventuell zusätzlich bewässert werden, an einem Standort, wo sie von Bäumen beschattet werden, ist dies jedoch meist nicht nötig. Ansonsten sind Farne sehr pflegeleicht und kommen daher in der Regel ganz gut allein zurecht.

Der Filigranfarn

Der Filigranfarn hat, wie sein Name schon
erkennen lässt, sehr filigrane Blätter, die auch im Winter grün bleiben. Er wird bis zu 50 Zentimeter hoch und wächst dabei leicht überhängend. Der Filigranfarn kann einzeln gesetzt oder als Bodendecker verwendet werden. Um einen ganzen Farngarten mit ihm zu bepflanzen, werden pro Quadratmeter Fläche etwa fünf Pflanzen benötigt. Zusätzlich breitet sich diese Farnart über unterirdische Rhizome aus, dies kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, denn die Wuchsgeschwindigkeit des Filigranfarns ist eher mäßig.

farn3 flEinige der Wedel des Filigranfarns können durchaus abgeschnitten werden, um sie als zusätzliches Grün für Schnittblumen zu verwenden, denn sie halten sich in der Vase recht lang. Ein Rückschnitt um die Pflanzen insgesamt etwas einzukürzen, sollte jedoch erst im Frühling vor dem Neuaustrieb erfolgen. Ansonsten benötigt das Filigranfarn keine besondere Pflege und auch ein Winterschutz ist nicht nötig.

Der Perlfarn

Sehr viel schnellwüchsiger als der Filigranfarn ist der Perlfarn, der sich leicht in einem Farngarten ausbreitet und dort mitunter sogar lästig werden kann. Diese Farnart kann auch an eine eher sonnige Stelle gepflanzt werden, wenn der Boden dort ausreichend feucht ist, wie dies zum Beispiel an einem Ufer eines Teichs oder eines Bachlaufs im Garten der Fall ist. Der Filigranfarn ist jedoch nicht wintergrün, denn seine Wedel sterben bei Frost ab und werden dann braun. Diese Wedel sollten jedoch erst im Frühling abgeschnitten werden, denn sie bieten für die Wintermonate einen guten Schutz gegen Frost. Auch im Winter noch attraktiv sind dagegen seine Wedel mit den grünen Sporen, die wie Perlen aussehen und diesem Farn seinen Namen gaben. Sie halten sich bis zum nächsten Frühjahr.

Der Perlfarn braucht einen gut durchlässigen und humusreichen Boden. Er kann einzeln oder in einer Gruppe in einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern gepflanzt werden. Der Perlfarn wird bis zu 70 Zentimeter hoch und ist wie der Filigranfarn gut

winterhart, sodass er ohne Schutz auskommt.