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Seite 2 von 2 Hochbeet (Bauanleitung)Für die Anlage eines Hochbeetes benötigt man beim Einsatz von Holz am besten Kantholz (Lärche) zugeschnitten in der geplanten Beetlänge und -breite. Das Holz kann durch Aussparungen zimmermännisch verankert oder auf Stoß genagelt oder geschraubt werden. Das zu bildende Rechteck aus Holz, Beton oder Blech kann auch durch 4 Eckwinkel gehalten werden. Die Winkel entweder direkt, unter Berücksichtigung der späteren Beethöhe, in den Boden geschlagen oder in Spindeln befestigt, die vorher in den Boden gedreht wurden. Es gibt auch Halterungen zum Einschlagen. Bei Einsatz von Holzbohlen oder brettern kann je nach Länge des zu bauenden Beetes auf der langen Seite des Beetes das Anbringen von Stützen sinnvoll sein, um ein Ausbauchen zu verhindern. Die Beetlänge kann zwar individuell gestaltet werden, sollte aber nicht zu lang gewählt werden, da man nur außen herum laufen und nicht wie beim ebenerdigen Beetlaufen quer durch steigen kann.
Die Schmalseite des Beetes sollt 120 cm, besser 100 cm, nicht überschreiten, da sonst eine Beetbearbeitung (ausgestreckter Arm soll über die Mitte reichen können) wie Pflanzen, Hacken und Unkraut jäten schwierig wird. Der Beetinhalt kann reine Erde sein oder wie beim Hügelbeet beschrieben aus speziell geschichteten Materialien bestehen. Wichtig ist bei beiden Beetvarianten das Einlegen eines engmaschigen rostfreien Maschendrahtgeflechts, sog. Hasengitter, als erste Lage um das Eindringen von Kleintieren insb. Mäusen zu verhindern. Beim Hochbeet kann die Lebensdauer von Holz durch eine Innenverkleidung mit Folie verlängert werden, außerdem wird die Austrocknung des Beetes reduziert. Tipps zur Bepflanzung
Vor der Aussaat oder Bepflanzung empfiehlt es sich umlaufende Rillen in das Erdreich zu drücken. Da sowohl Hoch- als auch Hügelbeet von beiden Seiten bearbeitbar sind, sollten z.B. bei Mischkultur die sich für beide Beettypen besonders empfiehlt, hoch wachsende Pflanzen in die Mitte und niedrig wachsende eher an den Rand gepflanzt werden, was die Bearbeitung erleichtert. Sollen im ersten Jahr bereits Karotten, Rettiche und Blattgemüse angebaut werden, muss die letzte Schicht mindestens 15 cm stark sein. Die Nährstoffversorgung ist durch regelmäßige Kompostgaben sicher zu stellen.
Werner Deutsch
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