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Hochbeet im Garten anlegen |
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Gartengestaltung -
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Das Hochbeet – ein Powerbeet für AnspruchsvolleWenn der Garten-Fan an sein Hochbeet denkt, schlägt sein Herz unwillkürlich höher. Denn bei dieser gerade im naturnahen Gartenbau besonders effektiven Anbauform handelt es sich um ein richtiges Power-Beet. Aus verschiedenen Schichten verrottbaren Materials (idealerweise aus den eigenen Gartenabfällen) aufgebaut, entsteht bei deren Abbau – wie im Komposthaufen - eine enorme Wärme, die wiederum den Pflanzen zugute kommt und auch eine frühere Aussaat möglich macht. Staunässe wird mit der Höhe verhindert.
Wichtig im Sommer: Gut mulchen und
bewässern, denn der lockere Aufbau lässt das Beet schnell austrocknen. Außerdem unbedingt den Boden mit einem engmaschigen Drahtgeflecht zum Schutz vor Wühlmäusen auslegen – für diese stellt das Hochbeet den idealen Unterschlupf dar. Die beste Zeit, um ein Hochbeet anzulegen ist im Herbst oder im noch nicht sehr weit fortgeschrittenen Frühjahr. Besonders gute Erträge kann man hier mit einer ausgewogenen Mischkultur erzielen – Kräuter, zwischen das Gemüse gepflanzt, fungieren nicht nur als Schädlingsabwehr sondern verbessern dazu noch den Geschmack. Gute Kombinationen sind hier z. B. Gurken mit Dille, Karotten mit Zwiebeln oder Tomaten mit Petersilie. Zu beachten gilt jedoch: In den ersten beiden Jahren nur stark zehrendes Gemüse wie Lauch, Tomaten, Gurken oder Kohl anbauen, um gefährliche Nitratanreicherungen aus dem Boden zu ziehen. Erst danach können Schwachzehrer wie Salat und Co. folgen. Und der vielleicht wichtigste Vorteil des Hochbeets: Durch die hochgelegte Bauweise müssen auch ältere Menschen oder Rollstuhlfahrer nicht auf ihren Gartenspaß verzichten. Alles kann weitgehend ohne bücken verrichtet werden! von Karin Fasching
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