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Ahorn als Bonsai - Pflege (Fächerahorn, Feldahorn, Bergahorn)
Gartengestaltung - Japanischer Garten

Ahorn und Fächerahorn Bonsai

Es gibt viele Baumarten, die sich dafür eignen als Bonsai ihr Dasein zu fristen. Eine Baumart, die als Bonsai besonders schön aussieht, ist der Ahorn.

Der Ahorn ist deswegen so interessant, weil er nun mal diese großen (und „Groß“ ist eigentlich untypisch für einen Bonsai) Blätter hat.

Aber Ahorn ist nicht gleich Ahorn. Es gibt verschieden Ahornarten, die sich als Bonsai bewährt haben, den Spitzahorn, den Bergahorn, den Feldahorn und den Fächerahorn.

Der Bergahorn und der Spitzahorn haben, wie schon erwähnt, nun einmal diese großen, gezackten Blätter. Deswegen sollten diese ...
Baumarten, selbst als Bonsai, eine Mindestgröße haben. Die Höhe für so einen Ahorn - Bonsai sollte bei mindestens einem halben Meter (oder 50 cm, das hört sich nicht ganz so groß an) liegen. Den Blattschnitt an einem Ahorn - Bonsai nimmt man am allerbesten im Frühjahr, genauer gesagt etwa Ende Mai, vor. Vorraussetzung dafür sollte aber sein, das sich der Ahorn bester Gesundheit erfreut. Der Blattschnitt hat bei einem Bonsai den Effekt, dass die Blätter danach kleiner nachwachsen und sich mehr und mehr verzweigen. Auch den Rückschnitt bei den Ästen nimmt man im Frühjahr vor. Während dieser Zeit befindet sich der Ahorn, wie alle anderen Pflanzen auch, im Wachstum und die „Wunden“ am Baum können in dieser Zeit am besten wieder verheilen. Man sollte sich allerdings nicht wundern, dass die Wunden an dieser Baumart noch einige Zeit nachbluten. Das ist für einen Ahorn vollkommen typisch und normal.

Als Standort bevorzugen der Bergahorn sowie der Spitzahorn einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Jedoch reagiert der Bergahorn auf all zu hohe Temperaturen leicht allergisch. Er hat dann die Angewohnheit seine Blätter abzuwerfen. Allerdings sollte man das nicht zu sehr dramatisieren, da er in so einem Fall immer nur einige wenige Blätter verliert. Was diese beiden Ahornarten allerdings sehr mögen, ist eine frische Brise. Man kann sie also auch gerne an einen etwas zugigeren Platz stellen. Man sollte dann aber ganz besonders darauf aufpassen, dass die Bonsais genügend Wasser bekommen. Bonsais die im Wind stehen, brauchen mehr Feuchtigkeit. Beim Gießen kann man, für Bonsais eigentlich ungewöhnlich, durchaus kalkhaltiges Wasser verwenden. Gedüngt werden Spitz- und Bergahorn etwa von Mai bis August in einem 2-Wochen-Rhythmus.

Der Fächerahorn ist eine besonders schöne Ahornart. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre leuchtend roten Blätter aus. Die Färbung der Blätter beginnt im Frühjahr und durchläuft das gesamte Farbspektrum von Grün über Gelb bis Rot. Dieser Ahorn mag am liebsten einen halbschattigen Standort und auch er mag es nicht, wenn die Erde zu trocken wird. Der Fächerahorn wird ebenfalls im Frühjahr zurück geschnitten. Allerdings braucht er einen ganz speziellen Rückschnitt, damit die schönen bunten Blätter auch richtig zur Geltung kommen können.

Der Feldahorn ist ein relativ robuster Vertreter seiner Art. Er wächst sehr gut und auch kräftig. Den Feldahorn stellt man am besten an einen sonnigen und leicht windigen Ort. Bei zu kühlen Temperaturen und in Ecken wo kein Windhauch durch geht, neigt der Feldahorn dazu, sich mit dem Mehltau zu infizieren. Der Standort ist für diese Ahornart also immens wichtig. Weniger anspruchsvoll ist dieser Bonsai was den Rückschnitt angeht. Hier kann man eigentlich alle Schnitte verwenden. Man sollte dabei jedoch nicht den starken Wuchs dieser Ahornart außer Acht lassen. Es ist daher auch sehr wichtig, dass man diesen Ahorn (ganz besonders die Äste und Zweige) zu Beginn der Wachstumsphase im Frühjahr so stark wie möglich zurück schneidet. Beim Gießen gilt bei diesem Baum, was eigentlich für alle Bonsais gilt: nicht zu feucht und niemals ganz trocken!

Zum Schluss sei noch erwähnt, das sämtliche Ahornarten relativ Anfällig für Schädlinge (Läuse) und Krankheiten (Mehltau)sind. Diese können aber mit handelsüblichen Bekämpfungsmitteln gut in den Griff bekommen werden.
 


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