Bonsai - Arten im Überblick, Indoor-Bonsai

Bonsai - Arten im Überblick

Der Bonsai ist ein Gewächs, das man sowohl im Haus wachsen lassen kann, als auch im Freien. Jedoch ist nicht ausnahmslos jeder Bonsai für jeden Standort auch geeignet. Grundsätzlich unterscheidet man die Bonsai - Arten darin, ob man sie im Freien aufstellen kann oder ob der Bonsai im Haus (Zimmerbonsai) seinen Platz finden muss. Man nennt die zwei verschiedenen Arten auch Indoor- und Outdoorbonsai.

In diese zwei Kategorien kann man nun die verschiedenen Baumarten einordnen. Dabei kann man feststellen, dass es weitaus weniger Baumarten gibt, die man

in der Wohnung (Indoor) aufstellen muss, als die Baumarten, die man im Freien (Outdoor) aufstellen kann.
 
Zu den Outdoor - Sorten gehören unter anderem die Azalee, die Birke, die Esche, Chinesischer Wacholder, die Rotbuche, die Haselnuss, die Eberesche, die Zwergmispel, die Schwarzerle, der Spitzahorn und noch viele weiter Baumarten.

Zu den Indoor - Sorten gehören unter anderem der Olivenbaum, der Granatapfel, der Feigenbaum, die Chinesische Ulme und der Orangenjasmin.

Ob man seinen Bonsai nun aber in der Wohnung oder im Garten hat, für beide Arten ist die richtige Pflege des Bonsai unerlässlich. Dabei gibt es allerdings von Art zu Art und von
Baumsorte zu Baumsorte immer wieder kleine Abweichungen, was die Pflege angeht. Es gibt aber dennoch ein paar grundsätzliche Regeln bei der Pflege, die für alle Bonsais gelten.

Das Gießen ist bei beiden Bonsaiarten ein heikles Thema, ob nun Indoor oder Outdoor, eine perfekt abgestimmte Bewässerung ist unerlässlich wenn man seinen Bonsai möglichst lange behalten will. Unterschiede gibt es aber dennoch. Bei den Bonsais die im Freien stehen, spielen natürlich auch die Wetterverhältnisse eine Rolle. Man muss also häufiger gießen, wenn es sehr warm ist. Trotzdem darf man auch nicht zuviel gießen, da man so dem Boden zu viele Nährstoffe entzieht. Weiterhin muss man bei Outdoorbonsais unbedingt darauf achten, das diese nicht dauerhaft im Regen stehen. Das verträgt auf Dauer fast keine Baumart. Die Bewässerung ist folglich keine einfache Angelegenheit. Eine einfache Grundregel für beide Bonsaiarten ist, das man die Erde nie austrocknen lassen darf und man darf die Erde auch nie zu nass werden lassen. Weiter gilt, das Gießwasser sollte wenig Kalk beinhalten. Am besten verwendet man Regenwasser oder aber abgestandenes (kalkarmes) Wasser.

Die Pflege von Bonsais, egal ob Indoor Bonsai oder Outdoor Bonsai, folgt immer ganz bestimmten Regeln und unterscheidet sich nur in Details. Was sich unterscheidet ist, natürlich, der Standort. Welcher Standort, für Außen- oder Innenbonsais, nun der jeweils Beste ist, das hängt wiederum von der Baumart ab.

Grundsätzlich gilt aber, dass der Bonsai im Außenbereich noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit benötigt, als der Bonsai im heimischen Wohnzimmer. Immerhin ist dieser in der freien Natur auch der Witterung ausgesetzt und außerdem lauern im Freien auch noch Schädlingen aller Art auf das zarte Gewächs.

Aber auch für die Bonsais im Haus gibt es schädliche Einflüsse, denen man aber ganz einfach entgegenwirken kann. Oft werden die Bonsais im Haus auf das Fensterbrett gestellt. Das ist natürlich erstmal kein Problem. Allerdings befinden sich hier auch oftmals

Heizkörper. Die Luft ist also in diesem Bereich meist sehr warm und vor allem trocken. Wenn man seinem Bonsai, der in so einem Bereich steht, nun etwa Gutes tun will, dann besprüht man ihn mindestens ein Mal in der Woche mit Wasser.