Japanischer Garten - Planung

Japanischer Garten - Planung Japanischer GartenDer Japanische Garten ist eine besonders schöne Gartenform und daher aber auch für uns Europäer nicht immer die am einfachsten zu verstehende. Der Japanische Garten lebt von Raum und einzelnen Elementen die sich im Sinne der Auffassung der fernöstlichen Kultur miteinander ergänzen.

Wer es vor hat einen japanischen Garten anzulegen, sollte auch an den Platzbedarf denken, denn dieser ist nicht unbedeutend.

Ein Japanischer Garten benötigt relativ viel Platz, wenn man ihn mit bekannten

Gartenformen wie dem Kräutergarten vergleichen möchte. Allerdings ist es möglich sich sein eigenes Reich auch im kleinen Stil anzulegen. Dazu recht meist eine kleine Fläche aus; auch Innenhöfe oder die vor allem im Osten Deutschlands beliebten Schrebergärten eignen sich für einen kleine Gartenanlage.

Für einen typisch Japanischen Garten sollte man allerdings etwas mehr Fläche einplanen, denn die Elemente, die diesen Garten auszeichnen nehmen nicht selten einiges an Platz ein. Dazu gehören der Pavillon, Steinformen, sowie Brunnen, Wasserläufe und einige dekorierende Pflanzen wie Koniferen, Chinagras und ähnliches. Nähere Infos zu Platzen erhalten Sie im Artikel „Pflanzen im Japanischen Garten“.

Japangarten mit WegUm einen harmonischen Japanischen Garten anzulegen, ist daher
immer von einem Experten Rat zu holen, besonders was den Platzbedarf und die Raumaufteilung angeht. Als Grundsatz kann man sagen, dass es wichtig ist, dass der Raum gut genutzt, alles weiträumig angeordnet und nicht überladen ist.

Kleiner Garten

Natürlich kann man einen Japangarten auch klein gestalten, aber er wird nicht wirklich identisch werden. Für einen richtigen Japangarten wird Platz benötigt. Im Gegensatz zum Zen-Garten, der sich durch eine bescheidene Bepflanzung und viel weißen Kies auszeichnet, wird der Japangarten reichlich bepflanzt. Auch müssen die vier Grundelemente Wasser, Stein. Moos und Baum gut kombiniert werden. Die gesamte Gestaltung muss einen ruhigen Fluss mit wenigen Ecken und Kanten ausdrücken, das ist auf kleinem Raum einfach nicht möglich.

Wege im Japangarten

Ein Japangarten besitzt keine geraden Wege. Alles ist rund oder abgerundet. Mit den Wegen beginnt man auch bei der Planung. Das macht man am besten auf einem Blatt Papier. Der Grundriss des Gartens wird aufgezeichnet. Die Wege in einem Japangarten sind eher schmal und natürlich gestaltet. Für diese wird nicht viel Platz benötigt. Sie schlängeln sich kurvenreich durch den Garten. Auch Wasser sollte in diesem Garten einbezogen werden. Am idealsten sind Bachläufe und kleine Wasserfälle. Selbst ein kleiner Sprudelstein sorgt für dieses wichtige Element. Statt Bachläufen kann man aber auch flussbettähnlich angelegte Kiesflächen nutzen. Wer kann, sollte für Wasser lieber etwas mehr Platz einplanen, aber keinesfalls eckige Becken. Je nach Größe des Gartens gehören auch Findlinge hinein, in einem größeren Garten dürfen sie ruhig auch größer sein.

Pflanzen

Bambus im japan. GartenBei den Pflanzen überwiegen kleine Bäume, Moosflächen, Gräser und kleinblättrige Bodendecker. Sehr beliebt ist Bambus. Davon gibt es viele verschiedene Arten. Auch kleine Sorten sind gut geeignet. Blühpflanzen sind eher selten. Man kann auch ganz auf sie verzichten.


/>Alles muss so gesetzt und gepflanzt werden, dass der Garten nicht überladen wirkt. Auch hier zeigt sich wieder, wenn man mehr Platz zur Verfügung hat, ist das deutlich einfacher. Am Ende sind natürlich auch noch asiatische Dekoelemente wichtig. Am bekanntesten sind wohl die Pagodenelemente aus weißem Stein. Dazu kommen natürlich Sitzplätze, die zum Verweilen einladen. Am besten zu einem Japangarten passen Steinbänke.

Landschaft

Schön für einen solchen Garten ist eine hügelige Landschaft. Im hinteren Bereich des Agrtens sollte der höhste Punkt liegen, im vorderen Teil der niedrigste. Bei der Art der Gestaltung sind auch kaskadenartige Bachläufe kein Problem.

Zu einem Japangarten gehören natürlich auch Kiesflächen. Auch die wirken besser, wenn sie großzügig angelegt werden können. Der räumliche Eindruck ist einfach besser. Als Begrenzung für den asiatischen Garten ist Bambus gut geeignet. Aber auch hohe Gräserm Rhododendren und Pflaumenblättriger Weißdorn machen sich gut. Sie dienen gleichzeitig als Sichtschutz.

Insgesamt muss man schon sagen, dass für einen Japangarten Platz benötigt wird. Soll er identisch sein und wirken, kann man ihn nicht auf kleinen Raum pressen.