|
Gartenmauer aus Naturstein bauen |
|
Gartengestaltung -
Gartengestaltung praktisch
|
Gartenmauer aus Naturstein bauenWer viel Wert auf das Aussehen seines Gartens legt, der wird häufig auch eine Natursteinmauer in diesen integrieren wollen. Zwar tut es auch eine Mauer aus Beton (im Endeffekt erfüllen beide denselben Zweck), doch die Natursteinmauer wird eindeutig schöner aussehen.
Da Natursteine immer von unterschiedlicher Größe, Farbe und Aussehen sind, entsteht hier ein deutlich natürlicheres Bild, welches dem Garten einen ganz besonderen, individuellen Touch verleiht. So kann die Natursteinmauer durchaus zur optischen Verschönerung des Gartens beitragen.
Damit die Steine aber nicht zu unterschiedlich werden, empfiehlt es sich, vor dem Kauf genau auszurechnen,
welche Menge man benötigt. Ein kleiner zusätzlicher Puffer sollte hier ebenfalls eingerechnet werden, da das Nachkaufen von Natursteinen oft nur schwierig möglich ist, zumal wenn sie doch zu den bisher vorhandenen Steinen passen sollen.
Die Natursteinmauer sollte man dann in Trockenbauweise aufbauen. Mit ihr können besonders gut Hänge, Böschungen oder kleinere Gefälle abgefangen werden. Bei der Trockenbauweise werden die Steine trocken aufgeschichtet, sodass kein zusätzlicher Mörtel nötig wird.
Als Fundament reicht ein Schotterbett aus, so lange die Mauer nicht höher als einen Meter werden soll. Dieses sollte etwas breiter als die Mauer selbst sein. Wenn die Mauer jedoch höher werden soll, sollte man ein Betonfundament wählen, welches mehr Stabilität bietet.
Außerdem bietet es sich bei größeren Projekten durchaus an, einen Fachmann mit zu Rate zu ziehen. Das Aufschichten von Natursteinen ist ohnehin etwas schwieriger als der Bau einer Betonmauer.
Beim Aufschichten selbst ist darauf zu achten, dass die Steine so ausgewählt werden, dass möglichst nur kleine Fugen entstehen. Dabei sollte die Mauer eine Neigung von etwa 10 bis 15% zur Böschung hin aufweisen. Durchgehende Stoßfugen sind ebenfalls tabu. Den hinteren Teil der Mauer verfüllt man mit Splitt, Bruchsteinen oder Schotter.
Bevor man diesen Bereich jedoch verfüllt, sollte ein zusätzliches Drainagerohr verlegt werden, sodass eine Unterspülung der Mauer verhindert wird. Ab und an sollte ein großer und flacher Stein so gesetzt werden, dass er recht weit in die Böschung hinein ragt. So erhält die Mauer selbst noch etwas mehr Halt.
Sollten dennoch ein paar Steine wackeln, weil sie formbedingt nicht fest eingesetzt werden können, so wird es nötig, diese noch mit ein paar Steinen oder Kieseln zu unterfüllen.
|