Gartenmauern im Garten anlegen

Gartenmauern im Garten anlegen

Möchte man den Eingangs durch eine Mauer deutlich abtrennen oder auch im Garten durch eine Mauer eine Abtrennung bzw. ein optisches Highlight schaffen, dann steht an erster Stelle die detaillierte Planung. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass in einigen Bundesländern in Deutschland eine Baugenehmigung erforderlich ist.

Erfragen kann man die jeweiligen Anforderungen beim jeweils zuständigen Bauamt. Ist diese Baugenehmigung erforderlich, dann muss bei einem Bauantrag auch eine Zeichnung von einem Architekten beigefügt werden. Ist die Baugenehmigung dann erteilt, kann man mit dem Bau der Gartenmauer loslegen.

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Niemals sollte man vorher beginnen, denn im schlimmsten Fall hat das Bauamt dann das Recht, den Einriss der Mauer zu fordern. Also lieber warten und auf Nummer sicher gehen.

Bevor man hier Stein auf Stein die Mauer aufbauen kann, sollte man ein Fundament errichten.
Dieses wird aus Beton gegossen und muss bis zu sieben Tage aushärten. Erst wenn das Fundament komplett trocken ist, kann man mit dem Aufbau
der Mauer beginnen. Nur so ist gewährleistet, dass die Mauer auch wirklich standfest steht.

Ist das Fundament fertig, wird eine Schicht Mörtel oder Beton auf das Fundament aufgebracht und darauf die Steine gelegt. Damit man nun auch eine gerade Linie erhalten kann, sollte man eine Richtschnur ziehen. An dieser kann man sich dann orientieren. Nutzt man zudem noch eine Wasserwaage, dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Ist die Mauer dann fertig, sollte man sie verputzen, wobei es viele verschiedene Putzsorten gibt. Wichtig ist dabei, dass es sich zwingend um einen Außenputz handeln muss, denn er muss den Witterungsbedingungen standhalten können.

Putz gibt es mit verschiedenen Körnungen und auch die Farben sind unterschiedlich. So kann man die neue dekorative und zweckmäßige Mauer auch optisch an den Rest des Hauses anpassen.

Wer es dabei ganz natürlich mag, der setzt nicht auf eine Betonmauer, sondern auf eine Mauer aus Natursteinen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie über unterschiedliche Größen verfügen und so zusammengestellt werden, dass sie einigermaßen  zusammen passen.

In den Ritzen nisten sich dann viele Tiere und auch Pflanzen ein, sodass man mit einer Naturmauer nicht nur ein optisches Highlight im Garten schafft, sondern auch einen wichtigen Beitrag für die Umwelt leistet.