Ratgeber: Ratschläge & Tipps zur Gartengestaltung

Ratschläge & Tipps zur Gartengestaltung (Grundlagen)

Der Charakter eines Gartens wird durch geologische Verhältnisse geprägt.

Untergründe, wie Kies, Ton, Fels oder Erde bestimmen nicht nur die Struktur, sondern auch den Mineralstoffgehalt der Bodenschichten und somit ihren PH- Wert. Der PH- Wert spielt eine entscheidende Rolle bei der Pflanzenauswahl. Pflanzen haben unterschiedliche Ansprüche an die Beschaffenheit des Bodens, seinen Nährstoffgehalt und die Sonneneinstrahlung. Bei der Gartengestaltung ist es hilfreich, wenn man das Grundstück zunächst auf dem Papier aufteilt.

Der Stil des Gartens in unmittelbarer Nähe eines

Hauses, sollte sich in der Umgebung widerspiegeln. Die Bepflanzung muss die Gesamtanlage optimal ergänzen, um ein harmonisches Zusammenspiel zu
erzielen. Der Baustil des Hauses, die Form und Materialien werden in den Plan mit eingebunden.

Gartenmauern, Zäune, Bänke und Accessoires werden dem Stil des Gebäudes angepasst. Pflanzen können auffällige Formen und Farben haben, müssen aber ebenso mit dem Haus harmonieren. Betont üppige Pflanzungen an einem Haus bilden einen weichen, verspielten Kontrast zu harten architektonischen Linien. Für diesen Effekt eignen sich vorrangig panaschierter Efeu, Bauern- und Kletterhortensien sowie wilder Wein und Hopfen.

Der Gestaltungsplan sollte einen Übergang vom Ziergarten zum Landschaftsgarten enthalten, dabei müssen der topografische Charakter, die Witterung und Größe des Gartens berücksichtigt werden. Die Ausdehnung dieses Bereiches hängt von der Gesamtgröße des Grundstücks ab. Meistens wird dieser Teil des Gartens als Erholungsbereich genutzt und dementsprechend bepflanzt. Zur Grundstücksgrenze hin wird eine natürliche Bepflanzung gewählt, um die vollkommene Harmonie zwischen Bepflanzung und dahinter liegender Landschaft zu erhalten. Auf diese Weise wird die Grundstücksbegrenzung optisch kaum oder gar nicht wahrgenommen.