Rosenbeet gestalten - Pflanzplan und Ideen für Rosenbeete

Rosenbeet gestalten - Pflanzplan und Ideen für Rosenbeete

Ihre anmutige Schönheit und ihr zarter Duft macht die Rose zu einem echten „Must Have“ in jedem Garten. Immerhin ist ein Rosengarten der Inbegriff von Luxus und Überschwang.

rosen4 flDoch wer auch nur ein einzelnes Beet mit Rosen gestaltet, wird daran Freude finden. Und weil ja auch die Auswahl an Größen, Formen und Farben der Rose sehr vielfältig ist, findet bestimmt jeder Gärtner etwas Passendes:

Angefangen von Bodendecker-Rosen und

kleinbleibenden Buschröschen über normale Beetrosen, stark duftende Wildrosen und romantische Strauch- bzw. Kletterrosen bis hin zur anspruchsvollen Edelrose oder adretten Hochstämmchen. Letztere eignen sich nicht nur für das Rosenbeet, sondern können auch für die Verschönerung von Terrassen, Balkonen oder Loggien verwendet werden. Doch wie gestaltet man ein eigenes Rosenbeet?

Am Anfang steht die Planung

Eine gute Vorbereitung tut bei der Neuanlage eines Rosenbeetes gut. Geklärt werden müssen Fragen hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit, -qualität und des Standortes mitsamt den Lichtverhältnissen. Alle Rosen bevorzugen einen lockeren nährstoffreichen Boden. Dann muss überlegt werden, welche Rosenarten und wie viele Stöcke überhaupt gepflanzt werden sollen.

In einem guten Pflanzplan werden die Wuchshöhen, Blütezeiten und -farben sowie die unterschiedliche Entwicklung der Pflanzen berücksichtigt. Denn vor allem wenn im Rosengarten nicht nur die Königinnen der Blumen, sondern auch andere begleitende Sträucher oder Stauden gedeihen sollen, dann sollte daran gedacht werden: Manche Pflanzen werden im Laufe der Jahre schneller groß und breit als andere. So
kann eine anfänglich harmonische Pflanzung irgendwann aus dem Gleichgewicht geraten. Und genau das soll durch eine gute Planung verhindert werden.

Auf gute Partnerschaft

Damit Rosen gut gedeihen, sollten die Nachbarpflanzen, vor allem wenn dies Stauden und Gehölze sind einen gebührenden Abstand zu den Rosen halten. Die Schönheit der Rosen kann durch Gräser und niedrige Stauden, unterstrichen werden. Wie auch in Blumenkästen lässt sich mit dem Wiederholungseffekt spielen.

In eine Rabatte sollten jeweils mehrere Rosen gesetzt werden. Eine gute Wirkung lässt sich mit einer ungeraden Anzahl erzielen, wenn zum Beispiel eine, drei oder fünf Rosen gepflanzt werden. Für Rabatten und Beete eignen sich insbesondere Zwergrosen, Edelrosen und Beetrosen. Für letztere ist Buchs ein idealer Partner. Denn das dunkle Grün unterstreicht die Farben der Rosen. Und im Winter setzen die immergrünen Pflanzen lebendige Blickpunkte zwischen den kahlen Rosenzweigen.

rosen-korb flAber auch blühende Prachtstauden oder ein- und zweijährige Blumen eignen sich als ideale Begleiter im Rosenbeet. Akzente zum Sommerbeginn setzen Prachtstauden wie blauer Rittersporn, roter Mohn, lilafarbener oder weißer Steppensalbei, gelbe Schafgarbe sowie bunt gemischte Lupinen oder Schwertlilien. Am Fuß sind Rosen oft ein wenig kahl. Daher eigenen sich als Unterpflanzung ein- und zweijährigen Pflanzen:
  • etwa blau blühende Jungfrau im Grünen,
  • hell rosafarbene Stockrosen,
  • gelb blühende Königskerzen,
  • bunte Bart-Nelken
  • oder in verschiedenen Gelb-, Orange- und Rottönen blühende Kapuzinerkresse.
Viele von diesen Blumen samen sich von selber aus. Damit ist der Nachwuchs für das nächste Jahr schon gesichert.

Würziges Rosenbeet

Werden Rosen mit Kräutern kombiniert hat dies gleich zwei Vorzüge. Zum einen kommen die

kräftigen Rosenblüten durch die zarten Blüten der Kräuter noch mehr zu Geltung. Und zum anderen halten, die in den Kräutern enthaltenen, ätherischen Öle zum Teil Fressfeinde fern. Als Kräuter eignen sich für Rosenbeete etwa Ananas- und Berg-Minze, Curry-Kraut, Thymian, Lavendel, Oregano, Purpur-Fenchel oder Weinraute.

Kletternde Gemeinschaft

Hoch hinaus ist das Ziel aller Kletterpflanzen. Passende Partner für Kletterrosen sind beispielsweise Clematis oder Geißblatt. Und mit fremden Federn schmücken kann sich die Königin der Blume, wenn sich als Begleitpflanze Federmohn dazu gesellt. Dessen kupferbeiges Laub kann eine beachtliche Wuchshöhe von bis zu zwei Meter erreichen.