Tipps zur Beetgestaltung mit Kies & Steinen

Tipps zur Beetgestaltung mit Kies & Steinen

Beete leben nicht alleine von den, Grünpflanzen, Sträuchern und Rosen - beziehungsweise Gemüsepflanzen - die in ihnen wachsen und gedeihen. Damit ein Beet zu leben beginnt, braucht es auch Verzierungen, die oft Hand in Hand mit Funktionalität gehen.

beet-gemuese_flKies und Steine sind Beispiele, die zugleich hübsch aussehen können, aber auch ein Maß an funktionellen Eigenschaften mit sich bringen.

Wege aus Kies führen durch das Beet

Vor allem große Beete will ein Gartenbesitzer

nicht mit seinen Fußabdrücken verschandeln. Also werden Wege zwischen den einzelnen Blumenbeeten oder Gemüsebeeten angelegt. Hier reicht es nicht, etwas Kies einfach dort zu verteilen, wo der Weg durch die Erde führen soll. Mit der Zeit würden sich die einzelnen Steinchen selbständig machen und im Erdreich verschwinden. Also muss eine gewisse Vorarbeit geleistet werden. Diese kann mit einem kleinen Erdaushub beginnen.

Nun wird ein wasserdurchlässiges Vlies verlegt, das Regenwasser abfließen, das Unkraut aber nicht wachsen lässt. Nichts ist lästiger, als Löwenzahn, Disteln und allerlei anderes Gewächs, das sich durch die sorgfältig angelegten Wege bohrt.

An den beiden Seiten des Weges braucht der Kiesweg eine klare Abgrenzung, damit sich das Material nicht nach außen hin ausbreiten kann. Ohne eine Begrenzung wäre aus einem zunächst 50 Zentimeter breiten Weg schnell eine gefühlte Autobahn geworden. Also setzt der kluge Gärtner an die Außenseiten vom Erdaushub kleine Holzzäune, die es im Baumarkt fertig zu kaufen gibt.

Jeder kennt auch die grünen,
gewellten Beeteinfassungen aus Plastik, die hier gute Dienste leisten, sofern niemand auf sie tritt. Bei Überbelastung brechen diese Einfassungen sehr leicht. Findige Selfmade Designer verzieren ihre Wege durch die Beete schon einmal mit leeren, braunen Flaschen – wie etwa Bierflaschen – zum Stückpreis von acht Cent, da das Pfand dafür bezahlt werden muss. Dies ergibt auch eine stabile Begrenzung eines Weges. Die leeren Flaschen werden hierzu mit dem Flaschenboden nach oben in die Erde gedreht.

Andere Variationen einer Wegeinfassung sind größere Findlinge, Kopfsteinpflaster Steine und viele andere.

Steinplatten als Trampelpfade

steinplatteNicht immer müssen die Beete durch direkt angelegte Wege betretbar sein. Es reicht manchmal auch, Steinplatten zu verlegen. Hier ist die Auswahl besonders groß und damit spielt der Geschmack eine wesentliche Rolle. Quadratische oder rechteckige Steinplatten können verteilt werden, wie es als zweckmäßig oder schön angesehen wird.

Dabei stehen polierte und naturbelassene Steine zur Auswahl. Selbstverständlich können auch Findlinge mit einer flachen Seite mit der Wölbung nach unten in das Erdreich gedrückt werden.

Sollten die Steine, die als Trittpfade benutzt werden, schmutzig, mit Moos bewachsen sein, können sie im Rahmen einer Anti-Unkraut Aktion auch ab und an aus dem Beet genommen werden, um mit einem Hochdruckreiniger gesäubert oder mit einer Bürste geschrubbt zu werden. Beim Harken müssen diese Steine nicht unbedingt jedes Mal entfernt werden.

Der Steingarten, die Königsklasse der Steine im Garten

Mit etwas gärtnerischem Talent ist das Anlegen eines Steingartens eigentlich keine unlösbare Aufgabe. Ein Hügel, die Uferseite am Gartenteich: Orte im Garten gibt es genug, wo dieser hübsche Garten

angelegt werden kann. Die richtigen Pflanzen, in den Lücken zwischen den Steinen, setzen blühende und bunte Akzente.

Dazwischen passen auch grüne Gewächse, wie die Hauswurz und andere nicht-blühende Pflanzen. Die Kombination aus Zier-Gräsern, größeren und kleineren, zu unterschiedlichen Zeiten blühenden Pflanzen, vielleicht auch eine Ecke mit Brombeer- und Himbeerstrauch machen den Steingarten perfekt.

Wirken kann natürlich aber gleichfalls der große Findling, ähnlich einem Hinkelstein, der mitten im Rosenbeet thront. Steine, aber ebenso Kies sind aus gepflegten, liebevoll verschönerten Gärten kaum wegzudenken.