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Blaukissen (Aubrieta) - Pflege

Blaukissen sind Steingartenpflanzen. Sie lieben einen sonnigen Standort und einen nahrhaften, durchlässigen Boden. Besonders hübsch wirken sie, wenn sie an einer Trockenmauer herunter hängen.

Sie eignen ...



sich aber auch für die Beeteinfassung und Geröllhalden, Mauerfugen und an Treppen. Der Boden sollte sandig, lehmig sein, sehr nahrhaft und durchlässig. Wichtig ist ein hoher Kalkgehalt.

Da Steingartenpflanzen in der Regel mehrere Jahre an einem Platz stehen, muss der Boden gut vorbereitet werden, um ein kräftiges Wachstum zu gewährleisten. Vor dem Pflanzen von Blaukissen wird deshalb gut umgegraben, und Komposterde eingearbeitet. Schwerem Boden mischt man Sand bei. Stärkere Verdichtungen werden bis zu 60 cm Tiefe aufgelockert. Unkraut muss vollständig entfernt werden, denn zwischen den Polstern ist es später nicht mehr wegzubekommen.

Je schattiger der Standort ist, um so mehr vergeilen die Pflanzen. Außerdem nimmt die Blühwilligkeit ab. Am besten ist ein vollsonniger Platz.

Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr, von April bis Mai. Vor der Pflanzung wässert man die Wurzelballen gut. Das Blaukissen muss im Frühjahr gedüngt und gut gegossen werden. Zur Düngung eignet sich Blaukorn. Immer nur sparsam düngen, denn Dünger ...



vermindert die Winterhärte. Im Sommer wird es nur gelegentlich gewässert. Bei zu viel Nässe faulen die Pflanzen leicht. Wenn man die Pflanze nach der ersten Blüte zurückschneidet, blüht sie häufig ein zweites mal.

Am langlebigsten sind blaue Blaukissen. Rosa und Rote Sorten halten meist nicht so lange. Im Winter deckt man die Pflanzen nicht ab. Nur in sehr harten Wintern kann man sie zudecken, allerdings auch nur kurzzeitig. Bei zu langer Abdeckung kann es zu Pilzbefall kommen.

Die Vermehrung der Blaukissen erfolgt durch Teilung. Das ist sehr einfach. Man kann sie auch aussäen, aber das ist mühevoller.

Krankheiten und Schädlinge suchen die Blaukissen selten heim. Zu viel Feuchtigkeit kann zu Grauschimmel auf den Blättern führen. Schnecken lieben die zarten Blätter und auch Triebspitzen fallen ihnen zum Opfer.



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