Zitat:
Zitat von Marcel wäre eine gute Alternative, aber das würde sich bei mir erst beim nächsten Auto lohnen, da das jetzige ein gebrauchter ist, 5 Jahre alt, aber nur 37.000 KM runter und sieht aus wie ein Neuwagen - eben ein Opa-Auto  |
Falls ich mich jetzt nicht vertue, wohnst du doch nahe Zwickau? Dann kannst du einen Pkw (eher als andere mehr westlich wohnende) besonders kostengünstig in Polen mit einer zusätzlichen Autogasanlage ausstatten lassen. Die Prüfung und Eintragung in D stellt i.d.R. kein Problem dar, solange die Anlage deutsche Standards erfüllt und du die entsprechenden Nachweise erhältst. Das war schon vor 25 Jahren mit in den Niederlanden vorgenommenen Einbauten von italienischen Anlagen in deutsche oder auch englische Autos kein Problem und ist es heute innerhalb der EU schon überhaupt nicht mehr....
Der Markt der Autogasnachrüstung boomt und die berühmten Suchmaschinen liefern dazu jede Menge Information.
Ob sich eine Nachrüstung lohnt, ergibt sich keineswegs aus dem Fahrzeugalter (solange es keine Billigkarre ist, die bauartbedingt auch unbenutzt spätestens nach 10 Jahren zur Verschrottung ansteht) und auch nicht aus dem KM-Stand. Ich habe schon Pkw mit >200.000 km Laufleistung und > 12 Jahren Alter (teuer) umrüsten lassen und damit trotzdem gut gespart. Einerseits amortisiert sich eine Autogasanlage vor allem über die Fahrleistung (erst recht bei Fahrzeugen mit höherem Verbrauch), zweitens stellt sie eine Sonder-ausstattung dar, die aktuell den Restwert deutlich anhebt.
Zur ursprünglichen Frage:
Die üblichen Benzinspartipps halte ich inzwischen für allgemein bekannt... Sie können (je nach Strecken) unterschiedlich wirksam sein und der wichtigste ist "Vorausschauende Fahrweise unter Nutzung optimaler Drehzahlen". Bei längeren Autobahnfahrten bringt das bei mir gegenüber "Volllastfahrweise" (mit Benzin) eine Ersparnis um 4l/100 km (25%) bei trotzdem hoher Reisegeschwindigkeit. Auf Landstraßen und im Stadtverkehr sind solche Differenzen i.d.R. utopisch. Hier spart man am effektivsten durch Unterlassung unwichtiger Fahrten - insbesondere Kurzstreckenverkehr. Vielfach erreicht man durch bessere Organisation der Mobilität und/oder gelegentliches Umsteigen auf andere Verkehrsmittel nicht nur die Ersparnis einiger Euro, sondern auch eine subjektiv spürbare Steigerung der Lebensqualität.
Grüße
TB