Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.10.2007, 09:06   #4 (permalink)
billymoppel
 
Benutzerbild von billymoppel
 
Registriert seit: 05.06.2007
Beiträge: 703
Standard AW: Kletterpflanze für Ostseite

immergrüne pflanzen zeichnen sich i.d.r. auch durch sehr dunkle belaubung aus. für mich - als mensch, der südlich des klinker-äquators zu haus ist, sei mir die bemerkung erlaubt - zeichnet sich deine hausfassade nicht gerade durch sprühende heiterkeit und eleganz aus. dazu noch dunkle belaubung...
das werden und vergehen (vor allem ersteres natürlich) ist doch auch ein geschenk. wie freut man sich doch am ersten austrieb der rosen und an der ersten knospe... klar, laub hat man, aber wenn man sich eine kletterpflanze ans haus holt, braucht man sich über arbeit eh keine gedanken zu machen, sobald die pflanze mal ihr "soll" erreicht hat. und das geht schnell.
ich habe ein umfassend begrüntes haus, für mich galt aber vor allem folgende regelung: spalierung nur bis in eine höhe, dass schnitt und pflege mittel eines normal großen mannes und der vorhandenen leiter zu bewerkstelligen sind. ganz ohne aufwand und mietgerüst. damit ist zum großen teil oberhalb von drei metern schluss. einzig an der nordwestseite des seitenflügel darf die montana-clematis ein stückle bis in den zweiten stock und dort die rausfall-gitter der bodentiefen fenster noch erklimmen.
für die meisten kletterpflanzen sind mehrere meter pro jahr höhengewinn überhaupt nichts, das bedeutet, dass man oberhalb einer gewissen höhe ein-zweimal im jahr ein gerüst stellen muss, um die pflanze unter kontrolle zu halten. das erfordert zeit, planung und geld - wird diese disziplin am ende wirklich da sein? ein jahr versäumnis und die pflanze ist auf dem dach...
billymoppel ist offline   Mit Zitat antworten