Ein wenig Trockenfutter muss meiner Meinung nach schon sein. Knabbern sie ja auch in der Natur die Körner. Jetzt im Winter bekommen unsere viel Heu und etwas Salat, Karotten, Äpfel, Gurkenenden, was halt so im Haus ist. Im Sommer Klee von den Feldern usw.
Salz- und Kalkstein musst du probieren. Einmal hatte ich einen Haushasen, der liebte diese Dinger. Unsere Jetzigen mögen die Dinger gar nicht und schauen sie nicht mal an.
Krallen musst du immer wieder schauen. Kann schon sein, wenn sie im Winter nur auf weichen Untergrund im Stall sind und nicht graben können, dass diese zu lang werden.
Zweige werden immer gerne angenommen. Aber keine Zweige von Steinobstbäumen (warum auch immer, wurde mir immer wieder so eingedrillt), Weide. Sie nagen dann wie wild die Rinde ab und den Rest darfst du dann entsorgen.
Tip: Lass mal bei einem Tierarztbesuch die Zähne anschauen. Da du ja anscheinend noch nicht so viel Erfahrung mit den Tierchen hast, soll er mal bei einer Kontrolle schauen, ob die Tiere keine Zahnfehlstellung haben. Wir hatten mal selbst so einen Hasen und mittlerweile "betreuen" wir auch ein paar Hasen von Bekannten, welche eine haben. Durch diese Fehlstellung können sich die Zähne nicht natürlich abnützen und werden immer länger. Dann kann der Hase nicht mehr richtig fressen(Zahn steht dann mit der Zeit beim Maul raus). Ist aber nicht so arg, wenn es so sein sollte. Die Zähne müssen dann nur in regelmäßigen Abständen mit einer ganz kleinen Zange gekürzt werden. (Arzt, oder nach "Einschulung" selbst. Ist mit der Zeit kein Problem

) Möchte dir aber jetzt keinen Streß oder Angst machen. Kann aber auch passieren. Dann biste nicht so überrascht.
LG
Karin