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Alt 13.12.2007, 16:15   #14 (permalink)
Apisticus
 
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Standard AW: Rosen als Hecke

Bei wurzelechten Rosen, also stecklingsvermehrten Rosen, ist Anhäufeln weniger notwendig. Man kann es von der Winterhärte der einzelnen Sorte abhängig machen. Wurzelechte Rugosas sind hart genug auch ohne Winterschutz auszukommen.

Eine Rosenhecke, die ohne Schnitt 1 Meter hoch und 50 cm breit ist und bleibt, das gibt es nicht. Eine Rosenhecke mit diesen Maßen kenne ich, sie wird allerdings auch geschnitten. Sie besteht aus der Wildform von Rosa Rugosa, gemischt, also der weißen und der karminrosa Variante. Durch jährlichen Rückschnitt um ein Drittel lässt sich die Hecke auch gut in dieser Dimension halten. Die großen Hagebutten lassen sich auch noch gut für Tee oder Likör verwenden und bilden einen schönen Herbstschmuck.

Rosa Rugosa "Rotes Meer" gehört zu den Kleinstrauchrosen und wächst schwächer als die Wildform. Ca. 80 cm Höhe erreicht sie. Sie duftet wunderbar und sehr stark, die Blüte ist karminrot und locker gefüllt, außerdem ist sie sehr robust. ADR 1994. Frosthärte Zone 5a. Wie fast alle Rugosas ist sie für einen jährlichen Rückschnitt um ein Drittel dankbar. Eine Hecke aus einer Rosensorte vermindert den Pflegeaufwand, da die Wuchseigenschaften ja identisch sind. Will man kombinieren muss man sich vom Wuchscharakter passende Rosen dazunehmen.
Vorschlag:
Gelb: Rosa Rugosa "Gelbe Dagmar Hastrup" bis 80 cm hoch, Frosthärte Zone 5a
Perlweiß: Rosa Rugosa "Schneekoppe", 80 bis 100 cm hoch, Frosthärte Zone 5b

Rückschnitt ist aber unumgänglich. Selbstverständlich geht der auch maschinell.
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