Zitat:
Zitat von Okolyt Das ist leider der größte Irrglaube in der Aquaristik, dass man einfach irgend etwas in das neue Aq. kippt, die Einfahrphase damit verkürzt und am besten morgen schon Fische reinschmeisst. So geht das aber nicht!!!!
Man kann mit chemischen Zusätzen die Einfahrzeit nicht beeinflussen. Der Handel gaukelt einem das vor, um die Produkte zu verkaufen.
Die Einfahrzeit ist wichtig um die guten Bakterien aufzubauen, es müssen ständig die Wasserwerte kontrolliert werden und wenn dann der Nitritpeak vorbei ist (das kann zwischen 2-6 Wochen dauern) dürfen die ersten Fische ins Becken.
Anders geht es nicht; da muss man Geduld aufbringen Und wenn man die nicht hat, sollte man sich das mit dem Aquarium noch mal bestens überlegen!
Gruß
Okolyt, der bei der Wortwahl " ins Becken kippen" schon an einigen grundlegenden Aquarianertugenden zweifelt |
Hi Okolyt,
mir ist dein Posting schon an anderer Stelle aufgefallen und offensichtlich hältst du dich für den Papst in Sachen Aquaristik.
Nun - ich muss dich eines besseren belehren. Wasseraufbereiter sind keine Hilfe, die dazu dient einen vorzeitigen Besatz mit Fischen zu ermöglichen (diese Produkte nennen sich "Baktierienstarter" o. ä.) sondern ein Mittel, welches schädliche Bestandteile im Leitungswasser (z. B. Kupfer) binden soll und so das Leitungswasser "fischverträglicher" macht.
Auch wenn ich bisher nie solche Mittel angewendet habe, könnte ich mir doch Gebiete in Deutschland vorstellen, deren Leitungswasser so schlecht ist, dass ein solches Mittel sinnvoll ist. Auch kann die hauseigenen Wasserleitungen einen Einsatz solcher Mittel erforderlich machen. Die pauschale Beantwortung der Frage ist daher nicht möglich, zumal es weiterhin vom gewünschten Besatz abhängt. Einige Tiere sind empfindlicher als andere.
In diesen Sinne - guten Rutsch
Ulrike