hallo sabine,
nun, die fragen nicht lange, die ungarn



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über erfahrungen in frankreich muss ich dir ja nix erzählen, das kennst
ja selber bestens.
über die schweden kann ich aber ein bissl aus dem nähkästchen plaudern.
bei uns in deutschland ist es ja üblich, den im garten buddelnden nachbarn
freundlich grüßend anzusprechen, der schwabe hängt dann noch für gewöhnlich ein "so ist man fleißig" dran....
in schweden wäre dieses un- denkbar, ein eingriff in die privatsphäre....man quatscht einen im garten arbeitenden nachbarn doch nicht einfach so an....man läuft leicht abgewandt an dem grundstück vorbei und läßt den braven schön weiterarbeiten. sehr von vorteil ist allerdings die tatsache, daß man in schweden in jedem geschäft....in jedem....eine nr. ziehen muss um bedient zu werden....ja sogar am schalter des bahnhofes...(einige kennen es vielleicht von ikea).... aber das hat den vorteil, dass man sich nie und nimmer "vordrängeln" kann
. eine etwas unangenehme sache ist die mit dem alkohol. es gibt alkohol nur in staatlichen verkaufsstellen, die man erst mit 21 betreten darf....obwohl alkohol sehr teuer ist, leisten sich einige schweden regelmäßig ein echtes .... hm.... zwangsbesäufnis. ein kollege der in schweden 2 semester studiert hat, hatte ein einschneidendes erlebnis....fete am wochenende im studentenwohnheim....sie fragten ihn ob er auch kommt....und was er trinken mag, da man es ja besorgen muss.... jaa er komme auch ... nun, so 1-2 bier werde er schon auch trinken. 

diese aussage ist auf gänzliches unverständnis gestoßen....entweder man trinkt (respektive man säuft) oder man läßt es sein.....kopfschüttel....ein zwei bier...na sowas....
andere länder, andere sitten
liebe sabine....ich schicke dir gerne ein paar ohropax....
gruß von geli