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Alt 17.02.2008, 19:21   #7 (permalink)
molywe
 
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Standard AW: lehmigen Tonboden verbessern... aber wie?

Hallo blacky, hallo weidenkätzchen,

natürlich kann man auch im schlechten lehmigen Boden etwas anpflanzen, die Pflanzen müssen entsprechend robust sein, das Efeu fühlt sich ja offensichtlich wohl.
Bei meiner Gartenanlage habe ich es so gemacht, dass ich mich durch Kataloge und Bücher (1990 war das noch nicht so dolle mit Internet) gewälzt habe und mir Stauden und Sträucher ausgesucht habe, die eher einen schweren Boden und die halbschattige lage meines Gartens mögen. Außerdem habe ich eine Bodenanalyse machen lassen.

Den Boden habe ich dann zunächst mühsam aufgelockert. Die Sträucher und Stauden habe ich dann sehr weit auseinander gepflanzt (auch wenn es etwas mickrig aussieht, dass wächst schneller zu, als man denkt.).Ich habe großzügig um die Pflanzlöcher gelockert und bei der Pflanzung viel, viel Kompost in die einzelen Pflanzlöcher gemischt. Laut Bodenanlyse wurde mir Superphophat empfohlen. Ich habe aber mit Guano, ein organischer Phosphordünger gedüngt. Der ist zwar erst mal teurer, trägt aber auch zur Verbesserung der Bodenqulität bei.

In die Zwischenräume habe ich dann nicht vollständig verrotteten Kompost von der Grünschnitt deponie eingearbeitet. Da es diesen kostenlos gab, habe ich auch ziemlich große Mengen geholt. Im Herbst habe ich Gelbsenf ausgesät, der ist im Winter erfroren und war dann einen gute Mulchschicht.

Das sieht am Anfang alles nicht so schön aus, die kleinen Stauden und Sträucher, dazwischen der Gelbsenfmulch und ist auch etwas Arbeit, weil natürlich auch jede Menge Wildkräuter wachsen. Deshalb sollte man schon auch regelmäßig Jäten, dass zahlt sich auf Dauer auch aus. Aber mit etwas beharrlichkeit wird das schon gut.

Viel Spaß im Garten
molywe
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