Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 08.03.2008, 20:40   #12 (permalink)
Samashy
 
Benutzerbild von Samashy
 
Registriert seit: 15.05.2007
Ort: Cottbus
Beiträge: 612
Standard AW: Hundegebell nervt

Hier kommt die Antwort vom meinem Schatz:

Grundsätzlich ist die Rechtslage in den Bundesländern identisch, der Hund kann üblicherweise kurzzeitig bellen, um sein Revier gegenüber Eindringlingen zu verteidigen. Alles weitere ist Ruhestörung und nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zu ahnden. Des Weiteren kann per Urteil das Bellen des Hunde explizit begrenzt werden ( z.B. 06 - 20 Uhr mit bestimmter Dauer von 30 oder 60 sec am Stück etc. ).
Somit bist du gegenüber deiner Nachbarn auf der absolut rechtlich sauberen Seite, musst das Bellen nicht erdulden.

Nun zum Hund:
1. Seit wann bellt die Hündin auf diese Art?, da es ein aggressives Verbellen sein soll könnte es sich bereits um Revierverteidigung handeln ( stellt sich üblicherweise ab 12 - 14 Monaten ein ).
Es könnte sich aber auch um ein Fordern handeln, d.h. sie hat einen guten Spiel- Beutetrieb und will einfach beschäftigt werden.
Dieses sollte man mit dem Hundehalter herausfinden, er kennt die Stimmlage der Hündin und somit die Bedeutung, sollte ein wenig das Wesen kennen.

Sollte es sich um Revierverteidigung handeln - der Hund bellt nur wenn jemand visuell oder akkustisch in Nähe des Grundstückes wahrzunehmen ist - sollte er positive Erfahrungen mit Euch als Nachbarn machen und Euch somit tolerieren. Hierzu müsste der Halter samt Hund an den Zaun. Der Halter soll dem Hund Sicherheit vermitteln, Ihr kommt derweil zum Hund an den Zaun. Dann kommuniziert Ihr mit dem Hund, Ansprechen mit Namen und gebt Futter durch den Zaun ( macht man eigentlich nicht, ist jedoch hier der beste Weg zum Vertrauen des Hundes ). Achtet natürlich drauf, dass sie Euch nicht beisst.
Die Trillerpfeife macht Euch nur unangenehmer..
Vertrauen, Lob vom Herrchen, wenn sie die Schnapper hält. Das in der ersten Woche täglich im Beisein des Herrchen, dazwischen einfach ruhig auf der Terrasse aufhalten ( nicht das der Hund verknüpft, über das Bellen bekommt man Futter ). Der Hund bekommt nur Futter, wenn er ruhig ist. Bellt sie, muss sie mit einem klaren Aus oder Pfui vom Herrchen bestraft werden. Ich denke mal, dort fehl einfach die Konsequenz.
Probleme sehe ich natürlich im Sommer mit kreischenden Kindern, welche sowohl einen Eindringling, als auch Beute darstellen können. ( Beute ist bei Wolf früher das Reh / der Hase gewesen, halt alles was sich schnell bewegte und rannte - heutzutage ist es beim Hund nicht groß anders und dafür kann man ihn auch nicht bestrafen, er will entweder nur Beuten oder einfach spielen ) Sollte sie bei den Kinden bellen, hilft nur klare Konsequenz seitens des Halters... probiert es erst einmal und dann meldet Euch, wenn es Fort- oder Rückschritte gibt, Ihr vom Halter etwas zur Art des Bellens herausbekommen habt, etc.

Viel Erfolg.

So... hier bin nun ich wieder...

Liebe Grüße,
Sam
__________________
Samashy ist offline   Mit Zitat antworten