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Alt 08.03.2008, 21:04   #13 (permalink)
Castellane
 
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Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von Samashy Beitrag anzeigen
Hier kommt die Antwort vom meinem Schatz:

Grundsätzlich ist die Rechtslage in den Bundesländern identisch, der Hund kann üblicherweise kurzzeitig bellen, um sein Revier gegenüber Eindringlingen zu verteidigen. Alles weitere ist Ruhestörung und nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zu ahnden. Des Weiteren kann per Urteil das Bellen des Hunde explizit begrenzt werden ( z.B. 06 - 20 Uhr mit bestimmter Dauer von 30 oder 60 sec am Stück etc. ).
Somit bist du gegenüber deiner Nachbarn auf der absolut rechtlich sauberen Seite, musst das Bellen nicht erdulden.

Gut zu wissen, aber rechtlich habe ich da nicht vor irgendwie in Aktion zu treten. Denke nur, dass das Bellen nicht sein muss.

Nun zum Hund:
1. Seit wann bellt die Hündin auf diese Art?, da es ein aggressives Verbellen sein soll könnte es sich bereits um Revierverteidigung handeln ( stellt sich üblicherweise ab 12 - 14 Monaten ein ).
Der Hund macht das seit 4 Wochen, sie ist aber erst 8 Monate alt

Es könnte sich aber auch um ein Fordern handeln, d.h. sie hat einen guten Spiel- Beutetrieb und will einfach beschäftigt werden.

Sie steht an der Grundstücksgrenze und bellt mich direkt an - also schaut in meine Richtung

Dieses sollte man mit dem Hundehalter herausfinden, er kennt die Stimmlage der Hündin und somit die Bedeutung, sollte ein wenig das Wesen kennen.

Bislang habe ich überhaupt keinen Kontakt zu den Haltern, außer Grüßen und einmal Hund angucken vor 3 Monaten ungefähr

Sollte es sich um Revierverteidigung handeln - der Hund bellt nur wenn jemand visuell oder akkustisch in Nähe des Grundstückes wahrzunehmen ist - sollte er positive Erfahrungen mit Euch als Nachbarn machen und Euch somit tolerieren. Hierzu müsste der Halter samt Hund an den Zaun. Der Halter soll dem Hund Sicherheit vermitteln, Ihr kommt derweil zum Hund an den Zaun. Dann kommuniziert Ihr mit dem Hund, Ansprechen mit Namen und gebt Futter durch den Zaun ( macht man eigentlich nicht, ist jedoch hier der beste Weg zum Vertrauen des Hundes ).

Herantreten an den Zaun nicht möglich, es liegt ein eingezäunter Schrebergarten und ein Spielplatz dazwischen. Die Terrasse und unsere Terrasse liegen sich erhöht gegenüber, so ca. 50m entfernt (bin ne Frau...)
Achtet natürlich drauf, dass sie Euch nicht beisst.
Die Trillerpfeife macht Euch nur unangenehmer..

OK, lasse ich sein

Vertrauen, Lob vom Herrchen, wenn sie die Schnapper hält. Das in der ersten Woche täglich im Beisein des Herrchen, dazwischen einfach ruhig auf der Terrasse aufhalten ( nicht das der Hund verknüpft, über das Bellen bekommt man Futter ). Der Hund bekommt nur Futter, wenn er ruhig ist. Bellt sie, muss sie mit einem klaren Aus oder Pfui vom Herrchen bestraft werden. Ich denke mal, dort fehl einfach die Konsequenz.

So weit sind wir überhaupt noch nicht...die Nachbarn wissen noch nicht von ihrem Glück, dass ich mich gestört fühle. Leider bin ich auch immer nur eine Woche im Monat daheim (was die Sache bestimmt nicht leichter macht)

Probleme sehe ich natürlich im Sommer mit kreischenden Kindern, welche sowohl einen Eindringling, als auch Beute darstellen können. ( Beute ist bei Wolf früher das Reh / der Hase gewesen, halt alles was sich schnell bewegte und rannte - heutzutage ist es beim Hund nicht groß anders und dafür kann man ihn auch nicht bestrafen, er will entweder nur Beuten oder einfach spielen ) Sollte sie bei den Kinden bellen, hilft nur klare Konsequenz seitens des Halters... probiert es erst einmal und dann meldet Euch, wenn es Fort- oder Rückschritte gibt, Ihr vom Halter etwas zur Art des Bellens herausbekommen habt, etc.

Die Halter gehen mit dem Hund zur Hundeschule, ich befürchte aber ein wenig, dass sie es noch nicht geschafft haben Leader des Rudels zu sein...puuuuuh, ich weiß nicht, ob die Bock haben, dass ich sie damit auch noch nerve.

Viel Erfolg.

So... hier bin nun ich wieder...

Liebe Grüße,
Sam
Ich danke Euch vielmals. Was ist denn von der Idee mit dem Besuch in meinem Garten zu halten, damit sie mich und die Gegebenheiten kennenlernt?
Das wäre sicher sehr einfach zu realisieren.

Andere Nachbarn in der Straße habe ich befragt, ob sie das Phänomen auch beobachten. Die sagen nur, dass das Tier sehr viel bellt. Aber unsere Terrasse ist wohl die einzige, auf die der Hund direkt sehen kann.
Ja, er bellt die Kinder auf dem Spielplatz an hat eine Nachbarin mit Blick auf den Spielplatz beobachtet.

LG, Sabine
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