AW: Wer verzichtet im Garten auf Chemie?
Hallo,
ich versuche, Schädlingen und Krankheiten die Ursache zu entziehen. Mischkultur ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit.
Dazu kommt, dass ich den Boden pflege, das Bodenleben unterstütze. Ein gesunder Boden gibt Pflanzen eben die besten Voraussetzungen, um gesund zu bleiben (und damit auch "unattraktiv" für Schädlinge wie Schnecken).
Bei Pflanzen, die Blattlausbefall zeigen (das ist zum Beispiel auf dem Rosenbeet-Pflichtstück regelmäßig der Fall, dort tragen Ameisen die Läuse rauf) sieht man die klebrigen "Tautröpfchen" - ein idealer Nährboden für pathogene Pilzsporen. Hier sprühe ich Lösungen mit Milchsäurebakterien - dazu könnte man zum Beispiel Joghurt oder Buttermilch ins Sprühwasser geben (bitte durch ein Sieb - nicht dass Euch die Düsen durch ein klitzekleines Klümpchen zugesetzt werden).
Die Milchsäurebakterien sind völlig unschädlich - ganz im Gegenteil: ihre "Abfallprodukte" sind schließlich wertvolle Vitamine wie z. B. B12. Sie setzen diese klebrigen Tröpfchen um und somit haben pathogene Pilze eine schlechtere Grundlage ...
Probiotik im Garten ist ein sehr spannendes Thema und wenn man den Boden als den Darm der Pflanzen versteht, kann man gut nachvollziehen, dass es hilfreich sein kann ...
Das sind jetzt nur Beispiele, ich finde auch die Rezepturen wie Schachtelhalmbrühe usw. sehr gut geeignet.
LG
__________________ Mary
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