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Alt 27.03.2008, 23:00   #42 (permalink)
MartinK
 
Registriert seit: 22.01.2008
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Standard AW: Tomaten düngen

@amiga: Du möchtest mir doch jetzt nicht ernsthaft einreden, dass die Erträge bei Biobauern genauso hoch sind wie bei konventionell wirtschaftenden Landwirten. Ich brauch nur die Weizenerträge unserer Nachbarn zu vergleichen und zwischen 6 und 10 Tonnen Weizen/ha ist ein gewaltiger Unterschied. Wären die Erträge auch nur annähernd gleich, könnte ja jeder auf Bio umsatteln, wäre ja dann in vielen Fällen sogar billiger, ist aber leider nicht so. Ich habe auch nicht gesagt, dass Bio-Bauern nicht von ihren Produkten leben können und die Qualität ist meist auch gut, aber die Erträge können dem konventionellen Landbau in keinsterweise das Wasser reichen. Wären Preise für konventionelle Produkte und Bio-Produkte gleich (auch in Bezug auf Subventionen), hätten die meisten Bio-Bauern keine Chance. Ich könnte an dieser Stelle auch mit der Ernährungstheorie des Herrn Malthus anfangen, der besagt, dass irgendwann die Nahrungsmittel der Welt nicht mehr ausreichen, um die Bevölkerung zu ernähren, aber das würde jetzt zu weit abschweifen. Sollte dennoch jemand interessiert sein, werde ich es mal genauer erläutern.
Bei Tomaten hingegen hast du völlig recht, Größe und Gewicht sind nicht von primärer Bedeutung, der Geschmack zählt und meine Tomaten schmecken mir. Bei Kartoffeln sieht die Sache schon wieder anders aus, denn Pippers mit der Größe von Walnüssen kann ich nicht gebrauchen. Und ich finde es sehr vermessen, wenn du sämtliche Pflanzenkrankheiten und sämtliche Arten von Schädlingen im Garten auf das bisschen Blaukorn zurückführst, dass ich schmeiße.
Gruß Martin!
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