So, KiMi, da bin ich,
kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Wie gesagt, gerade in den ersten Klassen ist das mit den HAs noch nicht wirklich dramatisch, man hat - gerade bei kleinen Mädchen - viel eher das Problem, daß sie sich langweilen, weil, malen und schwingen hat man schon im KiGa jahrelang gemacht und nun will man doch ENDLICH vernünftig schreiben und rechen lernen...
Du hast da ja nun ein Mädchen einzuschulen und sagst selbst, daß sie ganz clever ist. Die schafft das, verlaß Dich drauf. Du darfst dann eben abends gucken und bewundern und Dir die ersten Lesekünste anhören. Hausaufgaben aber, und das verinnerlichst Du am besten jetzt schon, sind zur
selbständigen Leistungskontrolle gedacht: das Kind soll sie alleine anfertigen. Gerne in Gegenwart einer erwachsenen Person (egal, ob Du oder die Tagesmutter oder wer-gerade da-ist), aber nicht unter fremder Federführung.
Die Kontrolle darüber, ob HAs komplett und richtig erledigt wurden, darfst Du gerne der Lehrerin überlassen: das ist ihr Job und den entsprechenden Ärger holt sich Deine Tochter dann auch gleich an der passenden Adresse ab...es führt zu völlig unnötigem Streß zu Hause, wenn man selber sagt, das geht aber so nicht und das Kind entgegnet, doch, hat Frau Müller aber gesagt.
Also, wie gesagt: mach' Dir keine Sorgen und trau' Deiner Tochter zu, daß sie sich da reinfindet.
Bei mir hat das sogar mein etwas anders gestrickter Sohn wunderbar geschafft und ich habe im Nachhinein fast schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich ihm zu wenig zugetraut habe!
LG, Tina.
Oh, P.S.: ich hoffe allerdings für Dich ganz doll, daß Du auf die passende Lehrerin bzw. den passenden Lehrer triffst...gerade Grundschullehrer gehen gerne von der steten Verfügbarkeit von Müttern aus, ob es nun ums Stifteanspitzen (bitte täglich kontrollieren!), Brotdose (bitte immer Vollkornbrot!), Adventsbasteln (Tannenzweige und Heißklebepistole bitte mitbringen!) oder Ausflüge (ohne mitreisende Mütter leider nicht zu leisten!) geht...
