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Alt 03.04.2008, 09:44   #46 (permalink)
Mutts
 
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Standard AW: vom kiga in die schule

Zitat:
Zitat von niwashi Beitrag anzeigen
in meiner Vorstellung sind beide (der 5- und der 7-jährige) in ihrer Reife gleich weit ...

niwi, der Gleichsteller ...
Da kann ich nicht so ohne weiteres zustimmen. Ich bin zwar auch nicht dafür, Kinder zu sehr zu behüten. Und bei "Kann-Kindern", die im Okt geboren sind, sollte man schon den Reifegrad der Kinder beachten.
Beim Kindergeburtstag letzten Samstag hatten wir zwei 6-jährige dabei, die im kommenden Sommer eingeschult werden sollen. Eine davon ist auch seit Okt 6 und dieses Mädchen war so verständig und reif in ihrem Sozialverhalten, daß sie bestimmt bereits in die Schule hätte gehen können. Das andere Mädchen - nur 3 Monate jünger - erscheint mir unreifer als meine 4-jährige Tochter! Sie war so bockig und eigen, daß ich dachte, ein Kind in der Trotzphase vor mir zu haben. Immer, wenn es nicht 100 Prozent nach ihrem Willen ging, hat sie gemotzt. Da fehlte jede Reife im Sozialverhalten (sie war eifersüchtig, daß sie nicht das einzige Kind auf dem Geburtstag war und meine Große sich nicht einzig und allein um sie kümmerte). Mag sein, daß das alles ein Versäumnis der Eltern ist und sie gerade deshalb dringend in die Schule muß, aber die zukünftigen Lehrer tun mir jetzt schon leid!

Und wenn ich mir meine beiden anschaue - die Große wird dann mit 6,5 Jahren eingeschult und die Kleine mit knapp 6 (im Sep geboren). Ich würde die Kleine niemals bis knapp 7 zu Hause halten und die Große niemals mit 5,5 Jahren frühzeitig einschulen. Glücklicherweise paßt auch die geistige Reifeentwicklung beider Kinder zum Einschulungsalter - die Große ist deutlich schüchterner und verlegener im Umgang mit anderen, d.h. ihr wird es gut tun "etwas älter" zu sein, wenn sie mit der Schule anfängt. Und unsere Kleine, die eher ein Kamikaze-Kind ist nach dem Motto - hier bin ich und das will ich, und sich nicht scheut sich mit älteren Jungs zu schlagen, wenn sie sich behaupten will - wird keine Probleme haben, sich als "jüngere" durchzusetzen.
Insofern ist für mich nicht ausschließlich das Alter entscheidend, sondern auch die soziale Entwicklung eines Kindes im Hinblick darauf, ob es sich in dem deutlich weniger "geschützen" Bereich (im Vergleich zur Kita) einer Schule behaupten kann.
Wenn ein Kind von Beginn an ein "underdog" in der Klasse ist, können sich Probleme entwickeln, die man sich als Eltern wirklich nicht für sein Kind wünscht.
Mutts
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Das Geheimnis liegt in der Sauce ...
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