Zitat:
Zitat von no idea na klar  kostet ja nichts und gleich zum abschluss reiss doch dein haus runter und baust noch ein neues auf  |
Hallo no idea,
von einem Haus ware keine Rede - allerdings kann ich dir gerne auch Beispiele für Hauswände liefern,
die durch Efeubewuchs derart in Mitleidenschaft gezogen wurden, dass sehr umfangreiche Sanierungen
erforderlich wurden, um dauerhaft wirkende Mängel abzustellen und künftige substanzielle Schäden zu vermeiden
Der Fall einer Kirche in Saint Martin des Bromes (F) hat sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit dem hier betrachteten. Ein sehr hoher Lehmanteil in den sehr dicken historischen Mauern bewirkte, dass der mindestens jahrzehntelang tolerierte Efeubewuchs sehr tief in die teilweise um 1,5 m dicken Mauern einwurzelte und auf der Innenseite an zahlreichen Stellen Efeu aus den Wänden spross. Zwecks Vermeidung noch größerer Schäden wurde der Efeu innen- und außenseitig entfernt und außen ein dicker Zement-Spritzputz (ähnlich Tunnelbau) als Witterungsschutz aufgebracht.
Die Wurzeln im Mauerwerk konnten natürlich nicht entfernt werden. Infolgedessen sprießen weiterhin innen und außen Efeubüschel aus der Wand. Vermutlich aufgrund des nun sehr ungünstigen Verhältnisses von Blattfläche zu Wurzeln in den Außenmauern erweisen sich chemische Bekämpfungsmittel als nicht dauerhaft wirksam.... Jedes Jahr entsprießen insbesondere der Westwand neue Efeubüsche.
Ich sehe im Falle des OP eine chemische Bekämpfung des Efeus als ebenso aussichtlos an und sehe keine vernünftige Alternative zum vollständigen Ausgraben der Wurzeln hinter der Mauer - vermutlich bis Fundamenttiefe - falls die Schrottmauer überhaupt ein richtiges Fundament hat... M.E. stellt es einen unangemessenen Aufwand dar, voraussichtlich erfolglose Maßnahmen zur Entfernung des Efeus unter Bewahrung der vorhandenen (ohnehin sanierungsbedürftigen) Mauer durchzuführen. Das wäre "Sparen um jeden Preis, koste es was es wolle!"
Grüße
TB