AW: "Die Kunst des giessens"
Hallo Belen,
zu Deinem Nachtrag:
zum Buchs kann ich auf meine Anregung vom 23.10. verweisen: Kübel mit Sackleinen oder Jute einpacken, noch wichtiger ist das Einhüllen des Blattwerks mit luftdurchlässigem Vlies (hier bei uns in jedem Baumarkt oder Gartencenter als sogen. "Winterschutzvlies" erhältlich. Bei Euch doch sicher auch!?)
Die Eiben dürften eigentlich auch ohne jeden Schutz keine Probleme bereiten. Ev. vereinzelt abgefrorene Zweige einfach im Frühjahr entfernen.
Von der Photinia gibt es wieder unterschiedlich winterharte Arten. Aber selbst bei denen, die als "voll frosthart" verkauft werden, würde ich einen Schutz des Laubwerkes vor starken, kalten Winden durch das oben angesprochene Vlies empfehlen. Ich habe selbst allerdings noch keine Erfahrungen mit einer solchen Glanzmispel, die i.d.R. doch sehr groß werden, im Kübel.
Bei Frost zu gießen macht wenig Sinn, da gefrorene Wurzeln in gefrorenem Boden ohnehin kein Wasser transportieren können. Solange der Boden in den Kübeln noch offen ist, solltest Du ganz normal weitergießen, wenn die Erde abtrocknet. Da die Pflanzen bei Herbstwetter nicht mehr viel verdunsten, dürfte max. einmal die Woche reichen je nach Pflanz- und Kübelgröße und soweit es nicht ohnehin ausreichend regnet. Sobald der Wurzelballen durchgefroren ist, gieße ich bis zum Auftauen überhaupt nicht mehr.
MfG Wolfgang |