AW: Quecke im Hügelbeet
Hallo,
das mit der Chemie geht relativ problemlos mit einem Mittel, dass man einpinselt. Wenn du aber bereit bist, die Stauden zu opfern, würde ich es erstmal mit abdecken versuchen. Du kannst große Kartons aus irgendeinem Laden holen, aufklappen, drauflegen. Damit es besser aussieht, kannst du Steine und Laub zum Beschweren drauflegen. Das ganze muss ein bis zwei Jahre regelmäßig wiederholt werden. Die Quecke darf nirgends einen Weg ans Licht finden, auch nicht zwischen den Steinen. Irgendwann gibt sie's dann auf. Dauert aber. Ich habe meinen Giersch so aus den Beereobststräuchern vertrieben.
Danach ist ein kräftig wachsender Bodendecker anzuraten(z.B. Frauenmantel), denn die Quecke siedelt sich gerne wieder an.
Allerletzte Reste, die du absolut nicht wegbekommst würde ich dann zur Not schon einpinseln. Das Wetter muss trocken sein, damit die Quecke das Mittel aufnehmen kann. Sie wächst sich dann zu tode. Das gute bei der Sache ist, dass es wirklich nur die Quecke abbekommt, samt dranhängendem Rhizom. Die Mittel sind inzwischen im Hausgarten für Staudenbeete wieder zugelassen. Eine Weile waren sie mal verboten.
Ich hoffe, du schaffst es ohne Chemie - ist immer besser.
Gruß Ortrud |