AW: Fütterung der Singvögel
Man füttert nicht wenn es einen leichten Dauerfrost gibt, genauso wenig wenn eine leichte Schneedecke liegt, weil die Vögel ihr Futter nicht vom Boden auflesen, sondern aus Büschen und Bäumen pflücken.
Und wenn ich lese: "Ganz wenig anfüttern im Vogelhaus tu ich seit etwa 3 Wochen. Habe letztes Jahr erst bei Schnee angefangen, da kam niemand mehr!!!!" dann weiß ich, es geht nicht um die Vögel, sondern um die Beobachtung der Vögel.
Dass an diesen Futterstellen auch leicht Krankheiten von Vogel zu Vogel übertragen werden (auch Vogelgrippe) kümmert den Vogelbeobachter ja nicht, dass das Füttern auch zweifelhaft ist und einen unangemessenen Eingriff in die Natur darstellt, noch weniger.
Bei den Teilziehern wie z.B. Rotkehlchen, Buchfink, Zaunkönig und Stieglitz werden durch die Fütterung die Vögel bevorzugt, die im Winter hier bleiben. Die, die vor dem Winter in den Süden wandern und eine gefährliche Reise auf sich nehmen, haben so weniger gute Vermehrungschancen, denn die hier bleiben und durchgefüttert werden überleben auch strenge Kälteperioden mit viel Schnee und besetzen so schon die besten der wenigen Nisthöhlen bis die anderen von ihrer Reise zurückkommen.
Wenn ihr also füttert, dann sorgt auch dafür, dass in euren Gärten auch genügend Nistkästen aufgehängt sind, nur so macht es Sinn. Man kann die sogar nebeneinander hängen, das stört die Vögel nicht.
Apisticus, der mit der Bestäubung der Blüten der Wildpflanzen durch seine Bienen den Vögeln hilft und auch 5 Nistkästen aufgehängt hat.
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~Eleanor Roosevelt |