Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 31.01.2007, 11:18   #5 (permalink)
toffifee
 
Registriert seit: 26.10.2006
Beiträge: 62
Standard AW: Lohnt sich ein Brunnen überhaupt ?

Hallo zusammen,

danke erstmal für die Antworten und Anregungen. So richtig glücklich bin ich mit den Alternativen aber nicht.

@Ursula:
Ich wohne mitten in Berlin und kostenloses Wasser gibts hier meines Wissens nicht. Hinzu kommt, dass ich gar nicht die Zeit und Muße hätte mit dem Auto kanisterweise Wasser ranzuschaffen. Ich hab einerseits keinen Hänger und andererseits kann ich mit dem Auto auch nicht an den Garten ranfahren, d.h. das ganze Wasser müsste dann noch von der Strasse durchs erste Haus, über den Hinterhof, durch die Wohnung in den Garten getragen werden. Da schwitz ich schon, wenn ich nur an den Aufwand denke

@Alle:
Eine Zisterne bzw. mehrere Fässer oder Tanks kommen eigentlich auch nicht in Frage, da ich erstens ja nur 90 m² habe und zweitens, es sich um ein 5-stöckiges Mietshaus handelt (ich kann hier also z.B. keine Bodentank eingraben oder so).

Evtl. könnte ich aus der Regenrinne Wasser entnehmen, da ist etwa 1m über dem Boden so ein rundes Teil dran, was aussieht wie ein Zugang. Allerdings erwarte ich dann schon das Gezeter des Nachbarn, der das gleiche Problem hat wie ich, dass er auch was von dem Regenwasser haben möchte.

@Klaus:
...Dein Vorschlag ist mir echt zu aufwendig. Ich geh' jeden Tag zwischen 8 und 10 Stunden arbeiten und wollte den Garten als Entspannungshobby. Daher scheidet das Schöpfen aus )

@Mark:
verstehe ich das richtig - Du brauchst ca. 2 Kubikmeter am Tag zur Bewässerung Deines großen Nutzgartens (wie groß ist der denn) ?
Und mit Deinen 3000 L (3 m³) kommst Du für den kleinen Garten (450 m²) hin. Reichen da die 3000 L für den ganzen Sommer oder wie ist das gemeint ?

Also um es nochmal zusammenzufassen: Es geht mir nicht darum, eine kostenfreie Lösung zu finden, sondern sie soll nicht zu aufwendig und in einem kleinen Mietgarten machbar sein. Natürlich wenn's geht auch nicht die teuerste Variante. Daher dachte ich, ich rechne erstmal, was mich die Gartenbewässerung ganz normal aus dem Wasserhahn eigentlich kosten würde (Sofern ich denn weiss, wieviel Kubikmeter man so braucht.). Wenn da jetzt rauskommt, dass ich über 100 Euro im Jahr rede, dann lasse ich die ganze Brunnen-Aktion wahrscheinlich komplett sein und versuche den Vermieter dazu zu überreden, einfach eine Leitung plus Wasserhahn nach draussen zu legen. Dann kommt da ein eigener Zähler dran, damit ich keine Abwassergebühr bezahle und fertig.

Das größte Problem ist tatsächlich, dass ich kein Gefühl dafür habe, wieviel Kubikmeter ich für die Berechnung des Wasserverbrauchs für einen Sommer heranziehen soll.

Brauche ich 20 oder 200 Kubikmeter im Schnitt - um den Vergleich mal etwas krass darzustellen.

Danke nochmal für Eure Mühe,
ciao, claudia
toffifee ist offline   Mit Zitat antworten