Hallo!
Ich bin natürlich kein solcher Experte wie Mark (

), aber ich würde auch Sorten der Region pflanzen, die sind gut an Klima und Boden angepasst, und meist unempfindlicher, da Streuobstwiesen ja meist nicht so pflegeintensiv sein sollen.
Zu diesem Zweck würde ich mal in einer lokalen Obstbaumschule nachfragen oder im Internet schauen, welche Sorten denn ursprünglich in der Region vokamen. Hier bei uns gab es z.B. viel den "Maunzenapfel" (eher Mostapfel) oder die "Ulmer Butterbirne".
Manchmal gibt es auch lokale Obstbaumprojekte von Vereinen, öffentlichen Einrichtungen usw. Da kann man sich sicher auch gut Infos einholen.
Zum Stöbern im Internet ist halt die Seite von Brenninger.de ganz schön, da sind viele Sorten gelistet. Soll jetzt aber keine Werbung sein, man muss ja nicht dort bestellen.
Den "alten" Sorten würde ich den Vorzug geben, dann hat man gleich noch etwas für die Biodiversität und Erhaltung alter Kultursorten getan.
Bei dem "Augustapfel" könnte es sich um den Klarapfel handeln (hat ganz hellgrün-gelbe Früchte, im August schon genussreif), wir hatten auch mal einen, aber nach Bananen haben die Früchte nicht geschmeckt, waren eher säuerlich
Ich wünsche jedenfalls viel Spass bei dem Vorhaben, seufz, bin richtig neidisch, denn mich hat kürzlich das "Streuobst"-Fieber ergriffen, aber habe leider keine eigene Wiese, die gross genug wäre...