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Alt 16.03.2007, 10:22   #6 (permalink)
Rhoener55
 
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Standard AW: Streuobstwiese - welche Sorten?

Hallo!

Eben! Wenn auf eine Streuobstwiese machinell Heu geerntet werden soll (Traktor), dann dürfen die untere Äste nicht zu niedrig sein. Dann klar nur Hochstamm.

Fördergelder in Sachsen - hier das Ministerium für Landwirtschaft und Forsten fragen. Wenn bei uns VNP/Kulap beantragt wird, kommen sowieso die Berater vom MLF und untere Naturschutzbehörde.

Bist Du Landwirt? Dann hast Du bessere chancen auf's Geld- wenn gutes Heu nicht unbedingt benötigt, dann in Kombination mit ander Förderprogramme. Wenn nicht, dann Zeil der Obstwiese definieren (Eigenbedarf, Tafelobstverkauf, Kelterobstverkauf). Beratenlassen über geeignete Sorten unter Berücksichtigung die Örtlichen Verhältnisse. Gute Beratung gibt's auch i.d.R. bei einen Baumschule aus der Region.

Hohe Bäume sind nicht nur Zeitintensiver in der Ernte sondern auch in der Pflege -Risikoreicher sowieso -. Ertrag ist i d.R. höher als Halbstamm pro Baum, jedoch setzt später ein. Die meisten Höchstämme werden auf Sämling (u.U. A2) veredelt - meine Halbstämme sind wegen der 1.Standfestigkeit, 2. Lebensdauer, 3. stärkere Wurzelbildung auf Sämling veredelt (hier wird meistens eher A2 oder schwächere Unterlage empfohlen).

Zeit hast Du - überlegen, Beratenlassen, Förderprogramm abchecken und beantragen - Bäume erst in Herbst kaufen und Pflanzen (wenn Du nicht wässern kannst/willst).

Wie bereits geschrieben, beratenlassen unter Berücksichtigung die Örtliche verhältnisse. Es gibt gute alte Sorten und es gibt gute neue Sorten!

Wenn Du den Link aus meinen ersten Beitrag anschaust. findest Du eine PDF mit empfohlene Sorten für Streuobstanbau in Bayern.

Gruß,
Mark
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