Hallo allerseits,
ich bin auch blutige Anfängerin beim Thema Kompost und habe mit meinem Komposthaufen so angefangen, dass ich kurzgeschnittene Äste zuunterst getan habe (damit Luft und Regewürmer noch rankommen von unten). Da drauf dann ein buntes Allerlei von Wurzeln (Unkraut), dornigen Zweigstücken von Rosen und Brombeeren, Rasensoden, Eierschalen, Kaffeefiltern, Kartoffelpelle, Obstschalen etc.
Die Abgrenzung meines Gartenstückes zu einem allgemeinen Garten für alle Hausbewohner besteht aus einer Thuja-Hecke. Die ist von der anderen Seite ordentlich beschnitten, wächst aber gar garstig zu mir hinüber. Ich habe die Äste grausam und bis fast an den Stamm

geschnitten, weil mir das blöde Gestrüpp zuviel Licht wegnimmt und ich es außerdem hässlich finde.
Ziemlich viele von diesen Thujenzweigen habe ich klein geschnitten und unter den Kompost gemischt sowie diesen auch damit abgedeckt.
Mit dem Ergebnis, dass im Dunkel des Haufens schon jede Menge Würmer und Insekten kriechen, alles heftig am Zerfallen ist - doch das Thuja-Zeugs bleibt frisch, grün und fest. Ist das normal? Lässt sich diese Pflanze am Ende gar nicht kompostieren?
Es grüßt
Mawaasesned