AW: Lärchholz-Terasse behandeln
Hallo Jürgen,
Da es bei Dir eher um das Problem mit den "reisserchen" handelt und nicht primär die Risse oder ausbleichen sind (persönlich finde ich das "Patina" oder "ausgrauen" von Holz ziemlich Reizvoll) empfehle ich folgendes:
1. Mir den Ersteller das Problem besprechen, vielleicht gibt's dort eine Lösung.
2. Da die Lärchebohlen gerillt und naturbelassen (?) sind, würde ich mit einen Messingburste in Längsrichtung (in beide Richtungen) mit wenig Druck ausbürsten (per Hand oder wenn machinell dann sehr vorsichtig).
3. Eine zähflüssige oder Gel Lasur nehmen um eine Versiegelung der Poren zu errichen. Bitte von Profis beratenlassen wegen Lasurverträglichkeit mit Holzart sowie Nachbehandlungsmöglichkeiten da den Lasur wird einen regelmäßige Nachbehandlung nötig haben wird (alle 2-5 Jahre je nach Haftung/Witterungseinfluß/Wassereinfluß/
Sonneneinstrahlung). Angebotsbreite für Lacke,Lasuren,Öle usw. ist riesig.
Die genaue Sorte die wir bei meinen Nachbar angewendet haben weiß ich nicht mehr (und er weiß es auch nicht mehr - er weiß lediglich noch das er es im Baustoffhandel gekauft hat). Konsistenz war ziemlich Zähflüssig (Sirupartig), aber nicht aber nich zäh so wie einen Gel.
4. Lasur wurde ich nicht Rollen sondern mit harte Pinsel streichen um eine gutes eindringen im Holz zu erreichen.
Alternativ: wenn Fläche nicht zu groß, dann evtl. Lärche anders verwenden und Terasse mit Douglasie (imo soll Tropenholz in die Tropen bleiben) beplanken.
Mein Vorschlag bezieht sich lediglich auf meine Erfahrung als Heimwerker (schon mal machen müssen und für i.O. befunden) - die Holzbauprofis können sicher auch eine andere Vorgehensweise vorschlagen.
SG,
Mark |