Ich bin auch vorsichtig und schlank genug, um da ohne Beschädigungen an der Hecke entlang zu gehen. Und ich würde auch gern friedlich miteinander auskommen. Wenn sie aber nicht will, dass ich auf ihre Seite zum Schneiden komme, selbst nicht schneiden will, obwohl ich es ihr erlaubt habe, keinen Zaun ziehen will, mich aber auch nicht auffordert, die Hecke zu beseitigen ... was soll ich denn jetzt bitte tun??
Hab' leider das Pech, eine Nachbarin zu haben, die schon einige Male die Polizei gerufen hat, weil irgendjemand gewagt hat, nach 13.00 Uhr noch Rasen zu mähen oder am Sonntag mal ein Brett zu sägen ... ohne vorher mit dem Betreffenden zu reden übrigens. Man kann sich ja vorstellen, im Neubaugebiet haben die Leute immer so einiges zu tun, was sie selbst machen, und haben meistens nur am Wochenende die Zeit dazu.
Ihr könnt Euch also denken, wie allseits beliebt diese Frau ist. An mir liegt's nicht.
Zur vorausschauenden Gartengestaltung: deswegen habe ich ja seinerzeit im Internet gegoogelt, wie viel Platz ich lassen muss. Bin auch ein unerfahrener Gärtner. Ich hielt es aber für unproblematisch, einmal im Jahr auf Nachbars Seite die Hecke zu schneiden, weil ich mir das anders auch nicht vorstellen konnte. Und einen Meter Arbeitsbreite hinter einer Hecke habe ich nun wirklich noch nicht gesehen ...
Von ihr war es aber genauso wenig vorausschauend. Ein Riesenbungalow und drumherum genau die 3 m Grenzabstand, die man bei der Bebauung einzuhalten hat. Und diese 3 m sind rund um's Haus wirklich zugeballert mit allem, was der Gartenmarkt so hergibt. Das ist schon mehr ein Urwald. Ich käme aber nie auf die Idee, ihr zu sagen, ihre Sträucher/Bäume müssen weg, da zu hoch und zu nah an meinem Grundstück.
Deswegen nervt es mich ja so. Leute, die andere pausenlos belehren wollen und alles nur zu ihren Gunsten auslegen. Sie wollte doch, dass die Bepflanzung ineinander übergeht. Konnte ja nicht riechen, dass ihr Grünzeugs zwar in meins übergehen darf, aber gefälligst nicht umgekehrt.
Viele Grüsse
Little Princess
