Servus allerseits,
ich bin im fränkischen Herzogenaurach seßhaft und habe schon einiges im Garten gewurschtelt (Steingarten, Hochbeet, Teich mit Bachlauf, Blumen - und Gemüsebeet, Obstbäume). Letztes Jahr habe ich den Entschluss gefasst das Ganze etwas weniger arbeitsintensiv zu gestalten (man wird ja nicht jünger

).
Ich habe daher den Großteil vom Rasen und die Obstbäume entfernt (Früchte waren eh nicht so toll) und mehr Steingarten angelegt, den ich mit verschiedenen Bambusarten angepflanzt habe.
Meine Vorstellung ist, auf einem Teil vom Grundstück (insgesamt ca. 500 m²) auf kleinen Pfaden durch einen Dschungel zu gehen. Die Bambuse habe ich bis auf ein Exemplar aus dem Internet bestellt und die Pflanzen sind auch gut angewachsen. Im jetzigen Winter sah das schon gut aus im Schnee - zum sonstigen grauen Gestrüpp.
Ich muss aber ehrlich zugeben, das ich schon jetzt mein eigen gezogenenes Gemüse vermisse; ich versuche daher wenigstens ein kleines Stück Beet wieder anzulegen (ev. wieder ein Hochbeet) und noch ein Eckchen für Pilze (auf Strohballen) zu finden.
Übrigens,
heute früh habe ich mich beim Blick aus dem Fenster gewundert, was denn da andauernd für Zeug in der Luft rumfliegt. Nachmittags habe ich dann gemerkt, das es ein Schlotfeger (wie das Teil richtig heißt weiß ich leider nicht) aus meinem Teich ist, von dem sich büschelweise die Samen lösen.
Habe ich noch nie bemerkt; ich kenne das nur vom Löwenzahn.
Aber vom Schlotfeger sind das wirklich Abertausende - wenn nicht gar Millionen von Samen die an einem kleinen Fallschirm sich auf den Weg machen in der Hoffnung das es einige schaffen den optimalen Platz zu finden - wirklich beeindruckend.
Aber ich mach jetzt Schluss,
bevor ich jetzt noch allzusehr ins Philosophieren komme
Servus mit der Hoffnung auf baldigen Frühling,
Manni