Thema: Rosenbogen
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Alt 01.07.2007, 01:43   #12 (permalink)
biotekt
 
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Standard AW: Rosenbogen

Zitat:
Zitat von Hofius Beitrag anzeigen
Auch wenn es auf manche gewirkt hat, dass ich evtl. ein "faules Lieschen" bin, weil mich der "Dreck" der abgefallenen Rosenblüten auf Dauer stört ....
Hallo Hofius,

den "Dreck" hab ich zur Betonung in Anführungszeichen gesetzt, aber weder geschrieben, noch gemeint, dass das etwas mit Faulheit zu tun hat - insbesondere nicht deiner.
Richtig ist allerdings, dass sehr viel Grüngestaltung unter dem Aspekt der Pflegefreundlichkeit und oder unter Kostenaspekten erfolgt. Vielfach - insbesondere außerhalb des Eigenheimwesens - ist die Vermeidung kostenträchtiger Pflege ein wesentliches Anliegen von Investoren. Das Bemühen, einerseits mit Grün zu "punkten" (Image, Erfüllung der Erwartungen von Kunden oder von Bauauflagen/Satzungen), andererseits dafür weder nennenswert zu investieren, noch beachtenswerte Unterhaltskosten einplanen zu müssen, führt häufig zu wenig attraktiven Lösungen. (Z.B. langweiligen Thujenhecken.)
Ggf. geht das "billige" Grünkonzept auch nicht auf... Wilder Wein am Rosenbogen wäre dafür sehr wahrscheinlich ein Beispiel unter vielen. Diese Ausführung dürfte selbst geringe Anforderungen nicht befriedigen solange nicht relativ viel Pflegearbeit geleistet wird. Und selbst dann wäre das Ergebnis weit entfernt von einem den Voraussetzungen entprechend wirklich gutem. Man kann's auch drastischer sagen: "Schrott" - bringt optisch vergleichsweise wenig, macht aber anhaltend viel Arbeit.... Die ist dann auch noch sinnlos, denn sie dient vor allem der Verhinderung des Abrutschens in die Verwahrlosung, bzw Unbenutzbarkeit. Sie wird nie so erfolgreich sein, wie die paar wöchentlichen Handgriffe, die erforderlich sind, einen angemessen begrünten Rosenbogen (Kletterrosen, bei konstruktiver Eignung auch kleinere Geissblattarten/Sorten oder einfährige Kletterpflanzen) ganzjährig mindestens ansehnlich zu halten.
Speziell im Umgang mit Kletterpflanzen (Fassadenbegrünung) besteht das Risiko falscher Ansätze hinsichtlich kostenoptimierter Ausführung nicht nur in Fehlbewertungen des Unterhaltunsaufwandes, sondern vor allem in einem teilweise durchaus erheblichen Schadensrisiko wenn der unterschätzte Unterhaltungaufwand nicht geleistet wird (z.B.
"Efeuproblematik").

Grüße
TB
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