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Alt 05.07.2007, 20:12   #9 (permalink)
schtif
 
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Registriert seit: 04.02.2007
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Standard AW: Nachbars Hunde

Es handelt sich dabei wirklich um "Kampfhunde"?

Kampfhunde sind Hunde (nicht bestimmte Hunderasse!!!), die zu Tierkämpfen, v.a. Hundekämpfe gezüchtet und eingesetzt werden. Hundekämpfe sind in Österreich wie auch in den meisten Ländern der Welt verboten. Ich weiß aber nicht wie es in Deutschland ist, gehe allerdings davon aus, dass sie ebenso verboten sind.
Da du schreibst, dass es Kampfhunde sind, hast du wahrscheinlich einen blutigen "Hundekampf" gesehen, sonst würdest du ja nicht von Kampfhunden sprechen. Meist endet so einer übrigens mit dem Tod einer der beiden Rivalen.
Wenn es sich tatsächlich um Kampfhunde handelt, dann filme sie beim "Kampf" (und nicht beim Spielen), bring das Video zur Polizei. In Ö, wo es nur eine sehr kleine Kampfhundszene gibt, freut sich die Polizei über solche Hinweise und schlagen sofort zu.
Kampfhunde werden nie zu zweit gehalten, da sie ja eine gewisse Aggression anderen Hunden gegenüber aufbauen sollen, was bei einer "Rudelhaltung" kontraproduktiv ist. Zudem werden sie nicht zuletzt wegen des Triebstaus in Zwingern gehalten, wo sie mehr als 95% des Tages verweilen. Du sagst, dass sie den ganzen Tag im Garten herumlaufen. Daher glaube ich ganz ehrlich nicht, dass in deinem Nachbarsgarten Kampfhunde ausgebildet werden.

Ich geh mal davon aus, dass es sich um normale Hunde handelt, die eben das Pech haben, dass der Besitzer oder die Besitzerin ihren Pflichten nicht nachkommen. Wenn ein Hund frei in einem Garten herumläuft, dann gehört der Garten dementsprechend gesichert! Wenn dies nicht möglich ist, dann bleibt der Hund verdammt noch mal nur unter Aufsicht draussen und der Besitzer muß halt öfter mit ihnen spazieren gehen. Und Kacke im eigenen Garten habe ich auch, aber nur kurz. Diese räume ich ja nicht nur wegen meinem Nachbarn weg. Wer lebt schon gerne in einem Hundeklo?
Genau solche verantwortungslose Menschen bringen Hunde und Hundehaltung in Verruf.

Mein Tipp: Versuch mal mit deinen Nachbarn in aller Ruhe zu reden. Habt ihr das schon gemacht? Kommt in deinem Beitrag nicht so raus. Wahrscheinlich ist dies aber ganz schwierig. Erkläre ihnen die Situation und wenn es nicht klappt, dann lass das Ordnungsamt kommen.
Ein elektrischer Weidezaun hält die Hunde sicher ab. Katzen sind in der Regel so sensibel, dass sie den Strom im Zaun spüren und ausweichen. Außer es ist ein Hund hinter ihnen her. Pflanzen, die Hunde ernsthalft vertreiben kenne ich nicht. Allerdings kenne ich Pflanzen, deren Früchte Hunde nicht besonders wohl bekommen.

Chinni's Idee mit dem eingeschriebenen Brief und der Aufforderung finde ich toll. Weniger allerdings die Geschichte mit dem Angriff des Hundes. Die Konsequenzen sehen dann so aus, dass der Hund eventuell eingeschläfert wird, der Besitzer sich wieder einen neuen kauft und die Sache beginnt wieder von vorn. Was das für die Nachbarschaft heißt und welche Aktionen dein Nachbar als Rache starten wird, will ich gar nicht wissen. Da würde ich sehr vorsichtig sein. Abgesehen davon, dass man sich selbst strafbar macht.
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- schtif, der immer noch auf der Suche nach einer passenden Signatur ist -
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