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Alt 12.09.2007, 10:42   #11 (permalink)
pferdewirtschaft
 
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Registriert seit: 13.05.2007
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Standard AW: Pinscher als Hofhund!

@ colomboranch

Hallo,
also wenn ich auch noch einmal meinen Senef dazugeben darf:
Einer meiner Hunde ist ein Flat Coatet Retriever, der hält wirklich "Burgfrieden" mit allen Mitbewohnern unserer Landwirtschaft. Obwohl er ein Jagdhund ist. Trotzdem halte ich die Idee vom "Bock, der zum Gärtner gemacht wird" für etwas sehr riskant! Auch der allerbravste und erzogenste Hund wird (genau wie ein Kind...) bei ständigem sich selbst überlassen sein, seine eigenen Wege gehen.

Ihr wollt einen Hund haben der "Aufpasst"?

Worauf?
Auf das Haus wegen der Verbrecher?
Auf die Tiere, damit sie nicht weglaufen?
Auf die Tiere, damit sie nicht vom Fuchs gefressen werden?

Das alles sind völlig verschiedene Rassetypischen Eigenschaften von völlig verschiedenen Hunden.

Oder wollt Ihr einfach nur ´nen netten Hund?
(Dann kauft Euch einen Retriever(Labrador, Golden etc.), Entlebucher- oder Berner Sennehund, oder einen Tibetterrier)

Hundezucht wird so betrieben, daß die "erwünschten Eigenschaften" speziell züchterisch herausgehoben werden. (Ein Neufundländer, der nicht ins Wasser geht, wird aus der Zucht genommen, ein Terrier, der keine Härte zeigt, ist nicht gerade der wertvollste Zuchthund, etc. etc.......) deshalb müssen die Eltern der Welpen, in jedem von VDH oder JGHV anerkanntem Verein oder Verband, bestimmte Prüfungen ablegen, bevor sie in die Zucht genommen werden (Zuchttauglichkeit!)
Unter Anderem wird auch immer, in jeder Rasse als allererstes, mit einem halben bis 3/4 Jahr, der Wesenstest gemacht um "Angstbeisser" von der Zucht auszuschließen! (Die ganzen ärztlichen Untersuchungen und die Tests und Prüfungen kosten den Züchter übrigens eine Menge ZEIT und GELD)

Bewachung Haus= Wach-/Schutz-/Hofhund= Wolfsspitz, Schnautzer, Pinscher oder Dobermann, Schäferhund etc.

Tiere aufpassen, gegen Weglaufen= Bordercollie, Kuvacz, Bobtail, andere Hütehunde

Tiere aufpassen, gegen Raubtiere und Raubzeug= Terrier (jede Terrierrasse), Deutsch Langhaar, Weimaraner, andere Jagdhunde oder Hunde mit natürlicher Wildschärfe, etc.

Also entweder, schafft Du ein Paar mehr Hunde an, oder einen Mischling !
Trotzdem besteht hier immer die große Gefahr, dass der Bock, zum Gärtner wird!

Hühnchen und Gänseküken schmecken nun mal soooooo lecker und wenn die einem immer, immer so vor der Nase .....und Herrchen ist nie, nie da............!?!?!?
Na, da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!!!!

Übrigens, Doggen sind auch ganz tolle Hunde, die sind seeeeehr abschreckend und dann noch so nen kleinen giftigen Kläffer dazu,(damit der große Hund nicht so alleine ist....)

Ihr werdet eine Lösung finden, aber wenn der Hund die Hühner reisst, oder wildern geht, oder lieber bei der Tochter der Nachbarin im Kinderzimmer sitzt und sich kraulen lässt, oder gar in ein fremdes Auto steigt und auf Nimmerwiedersehen verschwindet etc. etc.
Es ist nicht die Schuld des Tieres

LG Anja, die sich ihrer eigenen Unzulänglichkeiten leider allzu oft sehr bewusst ist

Rassehunde immer nur bei VDH oder JGHV anerkannten Züchtern kaufen! Hundezucht ist teuer! Die Welpen von Rassehunden haben ihren Preis! Nur so können wir die Wesensschwachen wilden Billigzuchten, die von vorne bis hinten mit genetischen Defekten behaftet sind ausmerzen! Mischlinge bilden hier die berühmte Ausnahme von der Regel!
Danke

Geändert von pferdewirtschaft (15.09.2007 um 20:04 Uhr).
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