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Alt 29.08.2007, 21:13   #1 (permalink)
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 196
Frage Eine Frage der Moral?

Hallo liebe Mitmenschen/-foristen,

ich würde gerne mal allgemeine Meinungen zu folgendem lesen:

Heute habe ich in einem kleinen Laden bei uns in der Stadt Hochzeitsgeschenke gekauft.
Der Laden ist kein "Supermarkt" sonder eher sowas wie ein "Familienbetrieb".
Es werden Kleinigkeiten/Besonderheiten/Kunst aus Skandinavien verkauft.

Mein Einkauf betrug 53, ... Euro, nach meiner Rechnung.
Die Dame an der Kasse wollte aber "nur" 43,... Euro haben.
Während ich das Geld raussuchte, rechnete ich nochmal im Kopf nach (garnicht so einfach, weil nirgends Preise dranstehen und ich alle vorher erfragt hatte...) und kam wieder auf 10 Euro mehr.

Als sie das Geld wechselte schaute ich überkopf nochmal auf ihre Rechnung, die sie handschriftlich gemacht hatte, und kam sogar dort auf 10 Euro mehr, obwohl SIE den genannten Betrag ausgerechnet hatte...
Da wurde mir langsam klar, sie hat sich wohl verrechnet?
Ich hatte die Tasche mit dem Einkauf schon in der Hand und....

BIN GEGANGEN!

Mich plagt ein schlechtes Gewissen, so als hätte ich für 10 Euro was mitgehen lassen...
Aber hab selbst nicht so viel Geld und für mich war das quasi eher ne Erleichterung.
Jetzt überlege ich, ob es falsch war/was ich machen könnte?


Was meint ihr?


Bedrückte Grüße von green
green ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.08.2007, 21:22   #2 (permalink)
 
Benutzerbild von schweden-geli
 
Registriert seit: 18.09.2006
Ort: in pfullingen, aber wer kennt das schon
Beiträge: 2.803
Standard AW: Eine Frage der Moral?

hallo green....

schon mal daran gedacht, daß die verkäuferin vielleicht ärger bekommt, weil man ihr unterstellt, das geld eingesteckt zu haben?

ich finde es total gemein was du da gemacht hast.
die ausrede, daß du selbernicht so viel geld hast lasse ich nicht gelten,
denn dann kauf einfach nur soviel wie du dir leisten kannst.

liebe grüße von geli.....die hofft daß du die 10 euro noch ablieferst
__________________
Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen
und fünfzig um schweigen zu lernen.
Ernest Hemingway

....und ich kann es immer noch nicht
schweden-geli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:27   #3 (permalink)
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 196
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Liebe Geli,

1. Bin ich mir nicht sicher, ob ICH mich nicht verrechnet habe, da ich ja die Preise nicht so gut kenne wie die Dame.
2. Bekommt sie keinen Ärger, weil das ihr Geschäft ist und finanzielle Probleme hat das Geschäft nicht, das weiß ich.
3. HABE ich nur soviel gekauft, wie ich mir leisten konnte, deswegen hatte ich auch auf 50 Euro geachtet, die ich ja meiner Meinung/Rechnung nach erreicht hatte.


Um deine Meinung jetzt mal zusammenzufassen:

Du würdest hinfahren, fragen, ob sie sich nicht verrechnet haben, vorrechnen (bzw. erklären, was man erstanden hat) und die 10 Euro (falls sie denn zu wenig bezahlt wurden) abliefern.

Soetwas in der Art habe ich ja auch vor.

green


PS: Es war nicht "gemein" von mir und ich versuche auch nicht, mich "rauszureden", sonst hätte ich ja diesen Thread hier nicht eröffnet.
green ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:35   #4 (permalink)
 
Benutzerbild von Tono
 
Registriert seit: 12.07.2006
Ort: München
Beiträge: 3.121
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Ich nehme an, Du möchtest keine juristische Auskunft haben.

Anstelle einer Antwort steuere ich meine Geschichte dazu bei:

Vor vielen, vielen Jahren, ich war damals so 15 oder 16, kam ich einmal an einen Kiosk, wo ich irgend etwas kaufte. Ich weiss nicht mehr was, eine Cola oder ein Eis oder Kaugummy, irgend so etwas kleines für eine Mark. Der Kioskbetreiber war an diesem Nachmittag sein bester Kunde, er war nämlich total besoffen. Auf meinen 10,- DM Schein gab er mir ca. 12,- DM heraus.
In mir arbeitete es nun ähnlich, wie bei dir, Green.
Was tun? Nehmen oder was sagen? Ich grübelte und überlegte.....
Letztlich siegte der Anstand, oder die Moral, ganz wie Du willst.
Ich wies den Mann also darauf hin, er habe mir zuviel heraus gegeben, worauf sich dieser unglaublich freute und bedankte. Da wurde mir richtig wohl ums Herz. Wieder eine gute Tat!
Dachte ich!
Denn nun kehrte der Mann vob seiner Kasse zurück und gab mir rund 20,- DM zurück!
Was glaubst Du wohl, was ich nun genacht habe?

Ich hab's genommen und bin gegangen!

Aus zwei Gründen habe ich auch heute noch kein schlechtes Gewissen:
1.) Wer weiß, wie hoch der Schaden für den Mann ausgefallen wäre, wenn ich nochmal darauf hingewiesen hätte, dass er mir falsch herausgegeben hat?
2.) Wer sich so besoffen in seinen Kiosk stellt, der muss die Konsequenzen tragen.


Tono... konsequent moralistisch
__________________
Ich schreibe hier nur aus Spaß!
Tono ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:42   #5 (permalink)
 
Benutzerbild von schweden-geli
 
Registriert seit: 18.09.2006
Ort: in pfullingen, aber wer kennt das schon
Beiträge: 2.803
Standard AW: Eine Frage der Moral?

hej green....versteh mich bitte nicht falsch...ich will dich nicht verurteilen, denn du hast immerhin den fred hier eröffnet....
nunja....wenn es die chefin ist....hm....bekommt zumindest keiner ärger.

wenn du gewissensbisse hast, solltest du schauen wer sich verrechnet hat, ansonsten....lass es wie es ist.

gruß geli
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Ernest Hemingway

....und ich kann es immer noch nicht
schweden-geli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:43   #6 (permalink)
 
Benutzerbild von sask
 
Registriert seit: 24.07.2007
Beiträge: 548
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Hallo green,
du scheinst doch gar nicht glücklich zu sein mit den >ersparten< Euro! Dein Gewissen plagt dich, sonst hättest du die Geschichte nicht ins Forum gesetzt. Was möchtest du jetzt hören: hast Mist gemacht, tu es nicht wieder..... so schlimm ist es ja nicht!?
Vereinbare es mit die selbst, dann findest du die Antwort schon und weißt was zu tun ist.
Lieben Gruß
Sabine
sask ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:44   #7 (permalink)
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 196
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Genau so mache ich es sonst in meinem Leben auch immer.
Vor allem, wenn "Verkäufer" mir MEHR rausgeben (was ja diesmal nicht der Fall war).

Ich will mich nicht entschuldigen. Wer es falsch findet, findet es falsch, wer es "nicht schlimm" findet, denkt eben anders.
Ich weiß halt noch nicht, wie ich es "von mir" finden soll. Dazu kommt die Unsicherheit, ob ich nicht unrecht habe (und ihre Rechnung stimmte).
Stimmt, ich hätte nachfragen können aber der nächste Kunde war schon an der Reihe und bis ich im Auto war, hab ich noch nachgerechnet.

Vor ein paar Wochen erst, wurde ich von unserem Bäcker "beschissen", indem er mir zu viel für Brötchen berechnete.
Meiner Mutter (die sich die Preise jetzt gemerkt hat und sich immer einen Bon geben lässt) war das auch schonmal beim gleichen Bäcker passiert.



@ Tono: Juristische Auskunft? Kennst du dich da aus? Klar hätte ich die gern, wenn es denn eine gibt?


EDIT: Hab die andern Antworten erst jetzt gelesen: Mein Gewissen quält mich nicht direkt. Ich wollte einfach mal andere Meinungen einholen/bzw. wissen, was ihr machen würdet.
Ich bin immer ein sehr fairer Mensch. Wollte die Meinung hier aus dem Forum weil meine Freunde/Familie/Bekannte das wissen und mir sagen "Mensch du bist immer so ehrlich, lass es dabei. Wenn es ihr Fehler war werden 10 Euro diesem Geschäft nichts ausmachen, wenn du dich einfach verrechnet hast, ist eh nichts dabei."
Da ich mich aber oft selbst hinterfrage, wollte ich auch mal Meinungen hören von Leuten die mich nicht kennen.
green ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:52   #8 (permalink)
 
Benutzerbild von ellipirelli5
 
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: bei Rom
Beiträge: 24
ellipirelli5 eine Nachricht über MSN schicken
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Also,...
ich finde, es waere zwar sehr edel von Dir gewesen, auf den Fehler hinzuweisen, wenn es denn einer gewesen ist, denn so sicher bist Du Dir ja da gar nicht, oder?

aber verlangen kann man das von Dir eigentlich nicht.

Und wenn ich die Geschaeftsfuehrerin gewesen waere, haette ich auch nicht meine Kunden fuer meine eigene Duseligkeit verantwortlich gemacht.

Frage: wielange gibt es das Geschaeft schon? - noch

LG
ellipirelli
ellipirelli5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 21:58   #9 (permalink)
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 196
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Hey ellipirelli5,

natürlich erwarte ich hier keine "Absolution".
Ich denke auch manchmal so wie du und eben auch manchmal "Egal ob es meiner oder ihr Fehler war, ich sollte morgen hinfahren und nachfragen".
Ist halt sehr ambivalent.

Den Laden gibt's schon gaaaaanz lange (obwohl ich erst das 2. mal da war), länger als mich, glaub ich.
Und wird's wohl auch immer geben. Also die stecken in keiner Krise oder so.

Wäre das so, hätte ich wahrscheinlich eher noch was gespendet.

Keine Ahnung... ich werde bei nächster Gelegenheit reingehen und nachfragen (also wegen der 10 Euro, nicht, wie lange es den Laden schon gibt/noch geben wird).
green ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 22:04   #10 (permalink)
 
Benutzerbild von Siedlerin
 
Registriert seit: 20.08.2007
Beiträge: 33
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Sorry, wenn Dich Dein Gewissen plagt, dann erleichteres und sei ehrlich. Sonst wird es Dich immer beissen. Meine Meinung dazu.

Meine Geschichte: Ich bin vor Jahren mal zur Bank gegangen um 400 DM abzuholen. Es stand eine Möbel-Lieferung an und musste bei Lieferung bezahlt werden.
So, nun gibt der liebe Mann am Schalter mir die 400 DM. Ich nahm sie und legte sie in meine Geldbörse. Der Mann wurde kurz durch einen Kollegen abgelenkt und ich wartete noch auf meinen Beleg. Damals ging alles noch per Schein zzgl. Karte und die Kopie vom Ein- bzw. Auszahlen hat man mitbekommen. Dann das unfassbare. Der Mann schaute mich an, gab mir noch einmal 400 DM.
Ich bin bald aus allen Wolken gefallen und ganz böse Gedanken waren da. Da war sie- die Versuchung-. Ja-Nein-Ja-Nein....ich hab dann aber gesagt, das ich schon einmal 400 DM bekommen habe. Da ist der Mann bald umgekippt, wurde krebsrot und war überglücklich, das ich es gesagt habe. Er hätte den fehlenden Betrag selbst bezahlen müssen und 400 DM war /ist eine ganze Menge Geld.
Ich fühlte mich super als ich rausging und habe es nicht einmal bereut ehrlich zu sein.

Liebe Grüsse
Siedlerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 22:16   #11 (permalink)
sibujo
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Hi green!

Also ich hätte in dieser Situation sofort was gesagt und mit der Dame gemeinsam nachgerechnet, egal ob nach mir ein Kunde steht oder nicht. In so einem Moment denke ich nicht, sondern das ist einfach so.

Aber ich verstehe, dass man in solchen Situationen oftmals "blockiert" sein kann. Da diskutiert dann das Engelchen mit dem Teufelchen. Und später meldet sich das schlechte Gewissen.

Aber was macht man wenn es andersrum ist? Wenn man zuviel bezahlen soll sagt man doch gleich was, oder?

Mir ging es leider schon sehr oft so, ich meine, dass zu meinen Gunsten verrechnet wurde, aber ich bin wohl eine zu ehrliche Haut - worauf ich aber sehr stolz bin und was ich mir niemals nehmen lassen würde.

Green, ich sage hier nur was ich gemacht hätte.

Und ich finde es klasse, dass du hier diesen Fred gemacht hast.

Du wirst sicherlich die richtige Entscheidung treffen.

LG
Simone, die da noch viel mehr schreiben könnte.........
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Alt 30.08.2007, 04:45   #12 (permalink)
 
Registriert seit: 25.06.2007
Ort: Wo der Giersch wächst
Beiträge: 163
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Für mich ist das einfach:
Wenn es der Schaden eines unternehmens ist, dann belasse ich es dabei. Der mitarbeiter wird nicht hafen müssen!
Sollte es sich um eine privatperson bzw. familien betrieb handeln mit dem ich irgendwann nochmal zu tun hab, werde würde ich AUCH tage später mit der angestellten darüber reden.


Du bist jedenfalls im recht, wenn du das geld behältst. Im klatsch TV gab es dazu mal ein "experiment" und dort wurde breit getreten, dass es rechtens ist.

-----------------------------------------
Meine kleine geschichte:
Ich war Döner kaufen und der nette Türke hat mir zu wenig rausgegeben. In dem fall was es mir zu viel mich um 31 oder 32 (was auch immer das auf türkisch heißt ) zu streiten und bin seit dem nicht wieder hin. gibt genug chinesen die sich weit mehr über meinen besuch fleuen.

In eigener sache: JUHU!! 100
__________________
Wer andern eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät
HeLLiuM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2007, 07:53   #13 (permalink)
 
Benutzerbild von schtif
 
Registriert seit: 04.02.2007
Ort: OÖ
Beiträge: 359
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Wie oft passiert es im Supermarkt, dass wir für Produkte, die eigentlich in Aktion sind, den höheren Betrag zahlen, nur weil jemand vergessen hat, den neuen Preis ins System einzugeben? Mir passiert das sicherlich einmal die Woche. Seit ca. einem halben Jahr kontrolliere ich jeden Beleg aus dem Supermarkt. Ich will ja einer großen österreichischen Supermarktkette nichts unterstellen, aber oft wird eben nicht der angeschriebene Preis berechnet. Bei (freundlicher) Intervention meinerseits immer das gleiche Bild: Kassiererin muss Kollegin holen, die ihr den Schlüssel gibt. Das dauert einige Zeit, was zum Unmut der Wartenden in der Schlange hinter mir führt. Auffallend dabei ist, dass ich bisher bei der Kontrolle häufig etwas zu viel bezahle, noch nie jedoch ist es mir passiert, dass ich zuwenig gezahlt hätte. Interessant, oder?

Anderes Bsp: Preiskennzeichnung bei Aktionen im Supermarkt. In meinem alten Supermarkt wurden die Produkte, die ab Donnerstag in Aktion waren, schon am Montag abend mit dem Aktionspreis beschildert. Am Schild ganz unten in kaum lesbarer Schriftfarbe das Kleingedruckte: "Aktionszeitraum von ... bis...). Es kann mir niemand erklären, dass dahinter keine böse Absicht besteht oder dass es am Mittwoch abend oder Donnerstag in der Früh nicht mehr möglich ist, die neuen Preise auszuhängen.
Wir Konsumenten werden tagtäglich verar---t.

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Elektrovertikutierer gekauft. Kostenpunkt 149.- Im Baumarkt gab es noch einen zweiten E-Vertikutierer um 99 Euro. Bei der Kassa meinte die Dame, ich soll die Schachtel im Wagerl lassen und fragte mich, ob das der Vertiutierer um 99 Euro ist. Ich bestätigte, sie suchte sich die Nummer in ihren Listen und ich zahlte nur 99 Euro. Bei solchen Großkonzernen habe ich kein Problem.
Erst letzte Woche war ich in einem Restaurant essen. Die Speisen, der Service... waren hervorragend. Beim Bezahlen bekam ich statt eines 10 Euro Scheins einen 20iger. Natürlich habe ich es dem Kellner gesagt. Bei Klein- oder Familienbetrieben macht man das einfach.
__________________
- schtif, der immer noch auf der Suche nach einer passenden Signatur ist -
schtif ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2007, 08:02   #14 (permalink)
 
Benutzerbild von Feli871
 
Registriert seit: 13.06.2007
Ort: am Bodensee
Beiträge: 1.260
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Hallo green und alle anderen,


ich muss zugeben das ich auch schon mal zuviel Wechselgeld eingesteckt habe und gegangen bin , meistens jedoch sag ich es sofort so auf die Weise

" schauen sie mal , ich glaub sie haben mir zuviel rausgegeben ".


Einmal war ich im Supermarkt. Ich hatte einen ganzen Karton Milch ( 12 Stück ) im unteren Teil des Einkaufwagens stehen. Ich hab dem Mann an der Kasse eine Milch hingehalten und ihn auf den Karton im Wagen verwiesen.
Als ich dann aber den Kassenbon kontrolliert habe, sah ich das nur ein Liter berechnet war.
Da bin ich hin zu ihm , hab es ihm gesagt und er hat sich richtig gefreut und gemeint es gibt wenige Kunden die da nochmal zurück gehen würden um den Irrtum aufzuklären und die Milch noch zu bezahlen.
Netter Nebeneffekt ; seither halten wir immer ein Schwätzchen wenn ich dort einkaufen gehe *grins


2. Beispiel:
Ich an der Kasse eines anderen Supermarktes.
Es war wenig los, die Kassiererin hat erst mit einer Kollegin geredet und mich angeguckt auf die weise " müssen sie jetzt unbedingt bezahlen , und mich stören " , und als sie dann endlich zur Kasse kam hat ihr Handy geklingelt und sie hat während sie meine Sachen über den Scanner zog , anscheinend einen Familienstreit geschlichtet.
Kurz und gut , sie gab mir dann auch zuviel Wechselgeld heraus, so um die 5 Euro mehr.
Ich hab das gleich gemerkt aber ich hatte mich so geärgert , das ich das Geld eingesteckt habe und gegangen bin.

Wenn jemand so unaufmerksam seinen Job macht und nur andere Dinge im Kopf hat, also sorry dann ist er selber schuld wenn ihm sowas passiert.

So und jetzt könnt ihr auch über mich urteilen, vielleicht auch sagen das sei unmoralisch, denn ich hatte dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen.

Gruss Feli
__________________
eigentlich bin ich ganz anderst, ich komm nur so selten dazu
Feli871 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2007, 08:49   #15 (permalink)
sib
 
Registriert seit: 25.06.2007
Beiträge: 1.765
Standard AW: Eine Frage der Moral?

Zitat:
Zitat von HeLLiuM Beitrag anzeigen
Wenn es der Schaden eines unternehmens ist, dann belasse ich es dabei. Der mitarbeiter wird nicht hafen müssen!
Das stimmt so nicht! Meine Freundin hat in einer Tankstelle gearbeitet und alles was zur Abrechnung an Minus da war, musste von ihr selbst aufgefüllt werden in die Kasse.

Es ist nicht selten das der Mitarbeiter in so einem Fall zahlen muss!
sib ist offline   Mit Zitat antworten


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