Zunächst einmal würde ich empfehlen Bodenproben zu nehmen um zu sehen, ob und wie viel Kalk fehlt. Jedenfalls kann man so ausrechnen, welche Menge man braucht. Das schont den Geldbeutel.
Tomaten brauchen mindestens einen ph-Wert von 6,5. Besser ist es, wenn man in die Nähe von 7 geht. Eigentlich ist es fast egal welches Mittel man zum Aufkalken verwendet, wenn der Zeitpunkt stimmt. Jedenfalls würde ich nicht mehr im Herbst aufkalten, da Kalk Nährstoffe im Boden verfügbar macht, so dass diese dann im Winter ausgeschwemmt werden. (reiche Väter, arme Söhne). Also erst im Frühjahr oder Spätwinter den Kalk ausbringen.
Siehe auch:
Kalkung - Wikipedia
Elegant ist auch die Zugabe von Kalk an den Kompost.
Ich selbst habe meine Tomaten dieses Jahr in Töpfen kultiviert und dafür eigens eine Erde-Kompostmischung hergestellt. Diese habe ich mit Kalkammonsalpeter
Kalkammonsalpeter - Wikipedia zusätzlich versorgt.
So komme ich dem Bedürfnis der Tomaten nach neutraler Bodenreaktion nach und gleichzeitig befriedige ich ihren Stickstoffhunger. Die restlichen Nährstoffe liefert der Kompostanteil. Diese Methode hat erfolgreich funktioniert.
Apisticus, der jedes Jahr Bodenproben zieht